agentur von b. https://vonb.de/ de-DE agentur von b. News Fri, 06 Dec 2019 12:02:16 +0100 Fri, 06 Dec 2019 12:02:16 +0100 TYPO3 EXT:news news-33 Tue, 22 Oct 2019 11:32:11 +0200 Tourismusmarketing in China | Workshop 22. November 2019 in Berlin https://vonb.de/blog/artikel/tourismusmarketing-in-china-workshop-22-november-2019-in-berlin/ Chinesische Touristen gewinnen als Zielgruppe für deutsche Städte und Regionen an Bedeutung. Nicht nur in den Innenstädten der Metropolen nimmt die Zahl der Reisenden aus China zu. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer die kulturellen Besonderheiten chinesischer Gäste, die wichtigsten chinesischen Social Media und Marketingkanäle kennen. Praxisbeispiele, zeigen die Symbolkraft von Farben und Formen im Marketing auf. Der Fokus liegt darauf, den chinesischen Gast besser zu verstehen und mit effektiven Marketingmaßnahmen in China erfolgreich auf sich aufmerksam zu machen.

Jeder Teilnehmer erhält ein persönliches Zertifikat, das ihm die Teilnahme und die Inhalte des Workshops bestätigt. Im Preis enthalten sind Catering und Getränke.
Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, Projektverantwortliche und Mitarbeiter aus Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen.
Inhalt:

- kulturelle Besonderheiten
- Symbolkraft von Farben und Zahlen
- Marketingkanäle wie WeChat, Sina Weibo, Youku
- Medienarbeit in China
- Kulturelle Motive in der Kreation
- Chinesen auf Chinesisch ansprechen
- Offline-Marketing Events, Messen, Konferenzen

Weitere Informationen und Anmeldung – Tourismusmarketing in China

In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Im Fokus stehen die Themen: China, Marketing, Kommunikation. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen das wertvolle Handwerkzeugs erfolgreicher Marketingkommunikation. Für deutsche und chinesische Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Schnittstelle von Deutschland und China arbeiten, bieten wir spezielle Business Trainings an. In Berlin finden die Workshops in einer exklusiven Location zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor statt. Im Preis enthalten sind Getränke und Catering. Jeder Teilnehmer erhält ein persönliches Zertifikat, das ihm die Teilnahme und die Inhalte des Workshops bestätigt.

 

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Marketing Tourismus China
news-31 Fri, 18 Oct 2019 14:42:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Was zeichnet ein gutes Kommunikationskonzept aus? Navigator für strategische Kommunikation https://vonb.de/blog/artikel/was-zeichnet-ein-gutes-kommunikationskonzept-aus-navigator-fuer-strategische-kommunikation/ In mittelständischen Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Non-Profit-Organisationen und Verbänden fehlt in der Kommunikation häufig die Zeit für nachhaltige Konzepte – die Verantwortlichen für PR und Kommunikation stecken bis zum Hals im Alltagsgeschäft. Es werden diverse Kommunikationskanäle bespielt, doch nicht integriert durchdacht und aufeinander abgestimmt – dabei gehen Synergien verloren und die Kommunikation greift nicht so erfolgreich wie sie könnte. Das Konzept ist Herzstück der Kommunikationsplanung – sei es für eine Kampagne, für ein Projekt oder ein Jahreskonzept. Kommunikation ist ein permanenter Prozess, der ständig neu angekurbelt und in die richtige Richtung gelenkt werden muss. Ein Konzept ist dabei das wichtigste Navigationsinstrument – quasi die Gebrauchsanweisung, die aufzeigt wo und wie es lang gehen soll. Es ist ein gut gegliedertes Planungspapier mit variablem Umfang – 10 oder 100 Seiten je nach Konzepttyp und Aufgabenstellung. Inhaltlich geht es darum, strategische Wege für die Kommunikation aufzubauen, situationsspezifische Kommunikationslösungen zu finden, konkrete Handlungsoptionen auszuarbeiten und Instrumente zu definieren – dabei die personellen und finanziellen Ressourcen zu berücksichtigen und das Risiko zu minimieren.

Doch was zeichnet ein gutes PR- und Kommunikationskonzept aus – und welche Phasen müssen durchlaufen werden? Die Entwicklung lässt sich in drei Bereiche unterteilen: den analytischen (Recherche, Analyse), den strategischen (Zielgruppen, Ziele, Botschaften, Leitidee) und den operativen (Maßnahmenplanung, Erfolgskontrolle).

Recherche: In welchem Markt bewegt sich das Unternehmen, Projekt, Vorhaben? Was sind die rechtlichen und politische Rahmenbedingungen? Wie präsent sind Themen, die den eigenen Markt betreffen, in der Öffentlichkeit? In welchen übergreifenden thematischen Kontext ist es eingebettet? Wenn es um die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes geht, müssen etliche Fragen gestellt werden – und keine ist zu banal. Der Status Quo und die Gesamtsituation sind unabdingbar für ein gutes Konzept.

Analyse: Ebenso wichtig ist die gründliche Analyse – sei es die freie Analyse, bei der man das Kommunikationsumfeld im Blick hat oder die SWOT-Analyse mit der sich Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken herausarbeiten lassen. Bei der PEST-Analyse werden Umweltfaktoren – politische, wirtschaftliche, soziale und technologische berücksichtigt. In dieser Phase der Konzeption geht es um das analytische Verdichten relevanter Fakten und Daten – so dass ein klares Bild der Ist-Situation entsteht.

Zielgruppen und Ziele: Mit den Zielgruppen beginnt die strategische Arbeit der Konzeption – wen will man ansprechen, mit welchem Ziel? Die moderne Kommunikationsstrategie bewegt sich im Spannungsfeld von Positionierung zu Zielen, Zielgruppen, Botschaften und kreativen Leitideen. Zielgruppe können sein: Kunden, Medien, Mitglieder, Zulieferer, Mitarbeiter oder auch Anwohner. Welche Informationsbedürfnisse haben diese Gruppen? Wie unterscheiden sie sich in der Mediennutzung? In der Verknüpfung von Kommunikationszielen mit den Adressaten liegt eine wichtige kreative Leistung der Konzeptionsarbeit.

Positionierung: Die Positionierung lokalisiert das Unternehmen in seinen verschiedenen Bezugsfeldern. Sie bringt das Selbstverständnis und den Anspruch eines Unternehmens und seiner Produkte und Dienstleistungen gegenüber den Mitbewerbern auf den Punkt. An der Positionierung richten sich alle Botschaften, kreativen Umsetzungen und Maßnahmen aus. Sie ist die wichtigste Größe für die gesamte Kommunikationsstrategie. Die Positionierung gibt die Aufstellung vor – im Beziehungsgeflecht von Zielen, Zielgruppen, Themen, Botschaften und Mitbewerbern.

Botschaften: Wenn die Ziele und Zielgruppen definiert sind, lassen sich auch die Botschaften entwickeln, mit denen man sich im Markt bzw. bei den Zielgruppen positionieren möchte. Die Themenfindung setzt immer die Analyse der Zielgruppen voraus. In welchem thematischen Kontext bewegt man sich und wie kann man sich bewusst von der Konkurrenz absetzen. Welche Bilder entsprechen der Botschaft? Mit welcher Tonalität werden die Botschaften transportiert? Welche Story will man erzählen? Was bewegt meine Zielgruppen? Themen sind immer Themen für andere.

Maßnahmenplanung: In dieser Phase geht es um die operative Konzeptarbeit. Jetzt wird es konkret. Mit welchen Maßnahmen werden die Botschaften bei den definierten Zielgruppen durchgesetzt? Eine Kommunikationsmaßnahme ist das konkrete Werkzeug aus dem Instrumentarium der Kommunikation. Die Maßnahmen machen später die Arbeit und sie kosten das Geld. Meist besteht der Kommunikations-Mix aus mehreren Maßnahmen-Disziplinen (integrierte Kommunikation, Public Relations, klassische Werbung usw.) Ein  Maßnahmenplan erfordert in der Konzeptionsarbeit einen hohen zeitlichen Aufwand.

Erfolgskontrolle: Zu jedem Konzept gehört auch eine Erfolgskontrolle – wie erfolgreich waren die Maßnahmen? Wurden die gewünschten Ziele erreicht? Erfolgskontrolle ist die systematische Untersuchung und Analyse der Kommunikation mit Hilfe von Kontrollwerkzeugen – während und nach der Durchführung der kommunikativen Maßnahmen. Selbst beim kleinsten Budget sollte man auf eine Erfolgskontrolle nicht verzichten.

 

ACADEMY VON B.  – In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Im Workshop: Das Kommunikationskonzept – erlernen die Teilnehmer in kleinen Gruppen (max. 8 Teilnehmer) die Grundlagen der Konzeptentwicklung, sie lernen die Phasen der Konzeptionsarbeit detaillierter kennen – und können ihr Wissen im Anschluss in ihre individuellen Kommunikationskonzepte einbringen. Der nächste Workshop findet am 7. und 8. November 2019 in Berlin statt.

Für Unternehmen, Verbände, öffentliche Institutionen bieten wir diesen Workshop auch Inhouse an: Gemeinsam mit dem Team entwickeln wir in zwei Workshops die richtige Strategie – definieren die Zielgruppen, die Ziele, die Botschaften, die Positionierung im Markt  – sie erhalten Ihren Fahrplan für die strategische Kommunikation. Wir coachen und begleiten Sie gern bei der Umsetzung. Wenn Sie möchten, übernehmen wir die Kommunikationsmaßnahmen für Sie.

Sie wollen mehr erfahren? Ihr Ansprechpartner ist Anja Barlen-Herbig: barlen-herbig@vonb.academy, Fon +49(0)30 700140415 – Römischer Hof | Unter den Linden 10 | 10117 Berlin, www.vonb.academy

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PR Kommunikation Marketing
news-32 Wed, 02 Oct 2019 09:52:22 +0200 Eröffnungsrede Prof. Dr. Dieter Hundt – 5. Chinesisch-Deutsche (Europäische) Mittelstandskonferenz 2019 https://vonb.de/blog/artikel/eroeffnungsrede-prof-dr-dieter-hundt-5-chinesisch-deutsche-europaeische-mittelstandskonferenz-2/ 5. Chinesisch-Deutsche (Europäische) Mittelstandskonferenz 2019 – rund 100 internationale Gäste folgten in der vergangenen Woche der Einladung der Stadtregierung Jieyang. Eröffnet wurde die Konferenz von Prof. Dr. Dieter Hundt, Ehrenpräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände – in seiner Rede ging er auf die Chancen und Herausforderungen der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit ein. Ich habe die große Ehre heute die 5. Mittelstandskonferenz hier in Jieyang zu eröffnen. Der Standort – insbesondere die Metal Eco City – hat sich in den letzten Jahren zu einem beachtlichen europäisch-chinesischen Kooperationsprojekt entwickelt. Lag der Fokus Anfangs primär auf der Zusammenarbeit mit Deutschland, hat sich der Blick im Laufe der Jahre erweitert. Ich freue mich, heute hier Vertreter aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und Tschechien begrüßen zu dürfen. Das spiegelt auch die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen wider: Europa und China nähern sich ständig weiter an.

Ich wurde gebeten, heute eine Rede über die europäisch-chinesische Zusammenarbeit zu halten. Als Vertreter der deutschen Wirtschaft starte ich zunächst mit einem Blick auf Deutschland – um den Fokus dann auf Europa zu erweitern:

Schlagzeilen der deutschen Medien, wie:
Der Ausverkauf der deutschen Wirtschaft ... Technologieklau durch chinesische Unternehmen ... Verlieren die Hidden Champions ihre Innovationskraft an China?  
drückten noch vor einem Jahr die Sorge vieler um den Ausverkauf der deutschen Wirtschaft aus. Die Sorge, dass zu viele wichtige Firmen in chinesischer Hand liegen, trieb Politiker wie Unternehmer in Deutschland um. Die Angst, dass sich „die Chinesen“ das Know-how aneignen und die Unternehmen dann aussaugen, ließ sich in der öffentlichen Meinung nur schwer wegdiskutieren. Die Bedenken existierten.

Ich habe diese Bedenken nie geteilt – ganz im Gegenteil. Inzwischen zeichnen auch die Zahlen ein anderes Bild:  In Deutschland gab es in diesem Jahr keine einzige größere Übernahme mehr, chinesische Unternehmen investierten laut einer Studie der Unternehmensberatung EY gerade einmal 505 Millionen Dollar in elf Firmen der Bundesrepublik. Zum Vergleich: 2018 waren es insgesamt noch mehr als zehn Milliarden Dollar.

Der deutliche Rückgang wird auch in der Bundesregierung registriert. Die Frage liegt nahe: Hat die deutsche Politik mit Gesetzesverschärfungen selbst dazu beigetragen?

Die Expansion chinesischer Unternehmen ist insgesamt in Europa deutlich schwächer geworden. Im ersten Halbjahr 2019 haben Unternehmen aus der Volksrepublik laut EY nur noch 2,4 Milliarden Dollar für Firmenkäufe und -Beteiligungen in Europa ausgegeben. Das ist ein Rückgang um 84 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018. Die Ursache liegt nach meiner Überzeugung in der allgemeinen Verschärfung der Welthandelsbedingungen.

Handelskonflikt zwischen China und USA

Die Schlagzeilen der Medien sind heute von anderen Themen beherrscht: Der Handelskonflikt zwischen China und USA überschattet inzwischen alle wirtschaftlichen Aktivitäten – auch in Europa. Die USA überziehen China mit Strafzöllen, den Europäern drohen sie mit Abgaben auf Autos. Die Welt ist aus den Fugen geraten. USA und China scheinen von Europa aus gesehen weit entfernt. Doch in einer globalisierten Welt spielen Flugkilometer keine Rolle. Die Produktionsketten sind längst international und verwoben.

Auch Deutschland als exportorientiertes Land leidet unter diesem Konflikt. Um 1,3 Prozent sind die Ausfuhren im zweiten Quartal dieses Jahres gesunken. Im Vorjahresvergleich verbuchte die Wirtschaft mit einem Minus von 0,8 Prozent sogar den stärksten Rückgang seit sechs Jahren. Der Einbruch ist wenig überraschend, der Welthandel ist ins Stocken geraten. Deutschland als Exportnation setzt das ganz besonders zu.

Als Vertreter der deutschen Wirtschaft begrüße ich jedoch sehr, dass Deutschland weiterhin mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner ist. Wichtigster deutscher Handelspartner – Exporte und Importe zusammengenommen – blieb 2018 das dritte Jahr in Folge China: Waren im Wert von fast 200 Milliarden Euro wurden zwischen beiden Nationen ausgetauscht.

Mehr als 8.000 deutsche Unternehmen mit über 30.000 deutschen Experten sind in China aktiv, rund 3.000 chinesische Unternehmen sind in Deutschland tätig – beeindruckende Zahlen. Dieses Engagement wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken und ich sage sogar, es muss sich weiter verstärken.

Die zwölfte China-Reise von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Anfang September war in dieser Hinsicht ein eindeutiges Signal: In Peking haben deutsche Unternehmenschefs mit chinesischen Firmen insgesamt elf Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarungen reichen von der Luftfahrttechnik, Schifffahrt, Energie, Elektromobilität, Finanzierung, Versicherung bis hin zum vernetzten Fahren und der Vermeidung und Verwertung von Müll.

Unter anderem unterschrieb der Siemens-Konzern eine Absichtserklärung mit der State Power Investment Corporation Limited (SPIC) zur Kooperation bei Gasturbinen.

Die Allianz-Versicherung unterzeichnete eine strategische Vereinbarung mit der Bank of China über Vertiefung der Kooperation im Finanz- und Versicherungsbereich.

Und die Deutsche-Post-Tochter Streetscooter unterzeichnete mit dem chinesischen Automobilhersteller Chery Holding eine Absichtserklärung zur Produktion sowie Entwicklung eines elektrischen Nutzfahrzeugs für die letzte Meile im Verteilerverkehr.

Europäisch-chinesische Zusammenarbeit

In einer Welt der stark verflochtenen internationalen Beziehungen, erhalten Kooperationskonferenzen wie diese hier heute in Jieyang besondere Bedeutung. Europäische Vertreter aus Wirtschaft und Politik – aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Spanien und Frankreich – kommen für zwei Tage mit chinesischen Regierungsvertretern und Unternehmern zusammen. Sie wollen Gespräche führen und gemeinsam erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen aufbauen, sie intensivieren und – auch neu definieren.

Das ist ein klares Bekenntnis zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Europa und China. Ich bin überzeugt, dass Kooperationen zwischen europäischen und chinesischen Unternehmen in Zukunft weiterhin große Erfolgschancen haben.

Dialog und gleichberechtigter Marktzugang

Der Konflikt mit den USA in Handelsfragen bringt Europäer und Chinesen einander näher. Beim EU-China-Gipfel im April dieses Jahres haben die Europäische Union und China in Handelsfragen weitere Fortschritte erzielt. Die EU und China haben auf dem 21. Gipfeltreffen EU-China vereinbart, ihre strategische Partnerschaft weiter auszubauen.

Die Führungsspitzen äußerten gemeinsam ihr großes Interesse für den Multilateralismus und einen regelbasierten Handel. Sie bekräftigten ihr gemeinsames Engagement für eine Reform der Welthandelsorganisation. Sie vereinbarten die Fortsetzung der Zusammenarbeit beim Thema Industriesubventionen und werden bis zum nächsten Gipfel eine neue Agenda für die Zusammenarbeit nach 2020 verabschieden.

Es ist wichtig, dass die Wirtschaftsbeziehungen auf Offenheit, Nichtdiskriminierung und fairem Wettbewerb basieren. Beide Seiten bekräftigten ihre Bereitschaft, gegenseitig einen größeren und leichteren sowie nicht diskriminierenden Marktzugang sicher zu stellen. Beide Seiten suchen den Dialog und Wege der intensiveren Zusammenarbeit.

Einer weiteren Marktöffnung Chinas kommt hierbei besondere Bedeutung zu. Im März dieses Jahres hat der Nationale Volkskongress der Volksrepublik China das Gesetz über ausländische Investitionen – Foreign Investment Law (FIL) verabschiedet. Das neue Gesetz wird am 01. Januar 2020 in Kraft treten.

Es wird den chinesischen Markt für ausländische Investoren attraktiver machen und diesen transparenter gestalten, so dass in- und ausländische Unternehmen einheitlichen Regeln unterliegen und unter gleichen Wettbewerbsbedingungen miteinander konkurrieren können.

Damit wird endlich ein Gleichbehandlungsgrundsatz – ausländische Unternehmen werden wie inländische behandelt – festgeschrieben.

Eine Forderung, die ich in den letzten Jahren in all meinen Ansprachen hier bei den Mittelstandskonferenzen formuliert habe. All das bietet große Chancen für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit – die Partnerschaft zwischen Europa und China erhält damit neue Impulse für eine dynamische Weiterentwicklung.

Sehr erfreulich ist auch, dass die Zölle für Automobile erlassen werden und China die Vorgaben für Investitionen ausländischer Konzerne im Finanzbereich weiter gelockert hat.

Chancen und Herausforderung – die Seidenstraße-Initiative

Ein bedeutendes Vorhaben ist auch die vieldiskutierte Seidenstraßen-Initiative – die Dimensionen sind gewaltig: Mit einem Volumen von rund einer Billion Dollar will Staatspräsident Xi Jinping Asien und Europa zusammenbringen – über Straßen, Zugverbindungen, Häfen und Flughäfen. Die 2013 von China ins Leben gerufene Belt and Road Initiative (BRI) hat inzwischen bereits weltweite Dimensionen angenommen.

Dabei steht "Belt" für die Handelsrouten, über die China via Zentralasien und dem Nahen Osten mit Europa historisch verbunden war. "Road" symbolisiert den Seeweg, der von China aus über Südostasien, Südasien, Afrika sowie schließlich durch den Suezkanal bis in die Adria verläuft.

Zahlreiche Länder haben inzwischen bereits Kooperationsverträge unterzeichnet. Stand April 2019 waren dies laut chinesischem Außenministerium 125 Länder sowie 29 internationale Organisationen. Darunter sind auch Mitglieder der Europäischen Union (EU): Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Italien, Luxemburg, Portugal, Polen, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Malta sowie die drei baltischen Staaten. Die beteiligten Länder repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung.

Die Seidenstraßen-Initiative könnte den Welthandel revolutionieren. Milliardensummen wecken Hoffnungen auf Aufträge und Wachstum. Das finanzpolitische Engagement der Bundesregierung trägt der Bedeutung Rechnung.

China wünscht eine Beteiligung der gesamten EU am Projekt der „Neuen Seidenstraße“. Die EU-Staaten kritisieren jedoch teilweise die chinesischen Vorgaben für derartige Beteiligungen. Sie befürchten, die chinesische Regierung wolle mit dem Plan die internationalen Beziehungen und die Globalisierung nach ihren Vorstellungen gestalten – und viele der beteiligten Länder durch Finanzierungen von China abhängig machen. Die Angst ist, europäische Firmen könnten bei vielen interessanten Aufträgen nicht beteiligt sein, wenn es nicht gelinge, China auf international anerkannte Standards zu verpflichten. Die Mitwirkung nichtchinesischer Firmen hielt sich - von Ausnahmen abgesehen - bisher tatsächlich in Grenzen.

Entsprechend ist beiBei vielen nichtchinesischen Unternehmen zumindest ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten. So hatten bei einer Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) unter seinen in China tätigen deutschen Mitgliedsfirmen 2018 noch 49 Prozent angegeben, sie profitierten direkt oder indirekt von der Seidenstraßeninitiative oder sähen zumindest die Möglichkeit hierfür. Im April 2019 war diese Quote auf 30 Prozent geschrumpft.

Die EU versucht deshalb, Peking bei den Infrastrukturprojekten auf die europäischen Standards einzuschwören, etwa für transparente Auftragsvergaben oder bei Umweltauflagen. Ich bin sicher, dass wir nur gemeinsam Lösungen finden und vertraue auf die Worte von Staatspräsident Xi Jinping – der beim letzten Seidenstraßenforum zusagte, die Projekte sollten „offen, sauber und grün“ sein. Er versprach, China werde seine Zusagen und Verpflichtung einhalten; es werde den Schutz des geistigen Eigentums verstärken, Handelsmarken wie Geschäftsgeheimnisse schützen und Ideendiebstahl bekämpfen; zudem wolle China den Marktzugang erweitern und die Negativlisten drastisch kürzen, die Zölle weiter senken und seine Einfuhren massiv erhöhen; und nicht zuletzt sollen die privaten Unternehmen wieder stärker in das Großprojekt eingebunden werden. Ich kann als überzeugter Vertreter einer weiter verstärkten weltweiten uneingeschränkten Welthandelspolitik diese Position nur einschränkungslos unterstützen!

Ich bin der Meinung, das Fundament einer jeden erfolgreichen Partnerschaft sind Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung – dies gilt auch für Europa und China. Ich sehe in der Öffnung Chinas nach außen und der Suche nach dem Dialog ein äußerst positives Signal, auch mit Blick auf die Seidenstraße-Initiative – dies schließt aber auch ein, dass die „Chancengleichheit für alle Investoren in der Transportinfrastruktur“ gewährleistet ist. Ich fordere alle beteiligten Staaten auf: Lassen Sie uns diese Chance für Kooperationen gemeinsam nutzen – im Dialog.

Metal Eco City

Ich spreche heute nicht nur als Vertreter der deutschen Wirtschaft zu Ihnen – sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Zhongde Metal Group GmbH. Sie wurde 2015 als deutsche Tochtergesellschaft der chinesischen Zhongde Metal Group Co., Ltd. gegründet. In den vergangenen fünf Jahren hat das Team hunderte Interessenten aus der Wirtschaft und Politik nach Jieyang geführt und eine Vielzahl chinesischer Unternehmen und der deutschen Wirtschaft in Verbindung gebracht. Wir werden uns weiter bemühen mit vereinten Kräften – vor allem mit der Stadtregierung Jieyang – die Metal Eco City weiter zum Erfolg zu führen.

In diesem Sinne wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf dieser Konferenz und uns allen viele konstruktive Gespräche sowie innovative europäisch-chinesische Vorhaben, die angestoßen werden!

 

 

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Mittelstand Marketing China
news-30 Thu, 05 Sep 2019 09:43:40 +0200 Anja Barlen-Herbig Chinesisch-deutsche Wirtschaftsbeziehungen im Fokus | Wei DUAN neuer Trainer der ACADEMY VON B. https://vonb.de/blog/artikel/chinesisch-deutsche-wirtschaftsbeziehungen-im-fokus-wei-duan-neuer-trainer-der-academy-von-b/ Wei Duan, Geschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland, ist neuer Trainer der ACADEMY VON B. Mit seinen Workshops, Trainings und Vorträgen richtet er sich an deutsche Unternehmer, die sich für den Markteintritt in China interessieren. Der studierte Jurist gibt Einblicke in die Mechanismen des chinesischen Marktes, fokussiert rechtliche Parameter wie den Schutz des geistigen Eigentums oder die weitere Marktöffnung für ausländische Investoren – und gibt wertvolle Tipps für den Markteinstieg in China. Wei DUAN ist seit 2014 Hauptgeschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland (CHKD) in Berlin. Er begann 2005 das Studium der Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht an der Universität Leipzig. Nach seinem 1. juristischen Staatsexamen im Jahre 2011 war er zunächst bei einer renommierten internationalen Kanzlei tätig. 2013 begann er seine Promotion an der Juristischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2017 lehrt er als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Osnabrück, seit 2018 ist er zudem Gastprofessor an der Hefei Universität in China. Er hält regelmäßig Vorträge und ist gefragter Interviewpartner der deutschen Medien zu den Wirtschaftsfeldern der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit. 

Wei DUAN ist seit 2014 Hauptgeschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland (CHKD) in Berlin. Er begann 2005 das Studium der Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht an der Universität Leipzig. Nach seinem 1. juristischen Staatsexamen im Jahre 2011 war er zunächst bei einer renommierten internationalen Kanzlei tätig. 2013 begann er seine Promotion an der Juristischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2017 lehrt er als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Osnabrück, seit 2018 ist er zudem Gastprofessor an der Hefei Universität in China. Er hält regelmäßig Vorträge und ist gefragter Interviewpartner der deutschen Medien zu den Wirtschaftsfeldern der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit. 

Die Chinesische Handelskammer in Deutschland e. V. (CHKD) ist die erste bundesweit agierende Interessenvertretung chinesischer Unternehmen in Deutschland und die erste offizielle chinesische Außenhandelskammer in Europa. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehören führende chinesische Unternehmen, die auch in Deutschland tätig sind. Den Startschuss für die Chinesische Handelskammer in Deutschland gab der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang während seiner ersten offiziellen Auslandsreise in Deutschland. 

 

ACADEMY VON B.  – In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Im Fokus stehen die Themen: China, Marketing, Kommunikation. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen das wertvolle Handwerkzeugs erfolgreicher Marketingkommunikation. Für deutsche und chinesische Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Schnittstelle von Deutschland und China arbeiten, bieten wir spezielle Business Trainings an. In Berlin finden die Workshops in einer exklusiven Location zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor statt. Alle Angebote können auch als Inhouse-Seminar gebucht werden. www.vonb.academy

Sie wollen mehr erfahren? Ihr Ansprechpartner ist Anja Barlen-Herbig: barlen-herbig@noSpamvonb.noSpamacademy, Fon +49(0)30 700140415 – Römischer Hof | Unter den Linden 10 | 10117 Berlin

 

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Mittelstand Marketing China
news-29 Mon, 02 Sep 2019 12:44:24 +0200 Zukunft gehört dem "Resonanz-Tourismus", der Touristen und Anbietern neue Qualitäten eröffnet | Neue Tourismus-Trendstudie: Reisende wollen "berührt" werden https://vonb.de/blog/artikel/zukunft-gehoert-dem-resonanz-tourismus-der-touristen-und-anbietern-neue-qualitaeten-eroeffnet-neu/ Die Zukunft gehört dem Resonanz-Tourismus, der dem Gast neue Qualitäten eröffnet. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die digitalen Daten. Digitale Buchungsplattformen haben Abläufe im modernen Massentourismus verändert, nicht aber dessen Identität. „Die rein quantitative Maximierung ist für Touristiker und Touristen eine Sackgasse. Tourismus ist an vielen Orten kein Glücksgarant mehr, sondern bloßer Stressfaktor. Er schadet der Umwelt, belastet die Locals, stresst den Reisenden, überfordert die Angestellten und erhöht den Preisdruck auf Anbieter“, bilanziert Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts. Sein Zukunftsinstitut hat in einer umfassenden Trendstudie unter dem Titel „Der neue Resonanz-Tourismus“ herausgearbeitet, wo die Zukunftsqualitäten des Tourismus liegen. Die Studie zeigt auf, dass der gesellschaftliche Wandel hin zu einer neuen „Wir-Kultur“ auch im Tourismus Resonanzerfahrungen fordert und fördert. Gatterer: „Die Menschen fragen immer mehr intensive Reiseerlebnisse und transformative Urlaubserfahrungen nach. Sie wollen auf Reisen 'berührt' werden und Lebensqualität erfahren. Dies erfordert eine neue Qualität des Tourismus, der den Blick nicht bloß auf digitale Daten, sondern auf menschliche Werte und Bedürfnisse richten muss.“
Dafür ist laut Studie eine Rückkehr zum touristischen Kernwert der „Gastfreundschaft“ nötig: Es geht um ein freundschaftliches Angebot von Lebensqualität und gelingenden Beziehungen. Dies gilt auch für das Verhältnis zu den Mitarbeitern. Der massive Fachkräftemangel in der Branche ist angesichts fordernder Arbeitsbedingungen laut der Studie ebenfalls nur durch mehr Resonanz lösbar. Dazu Studienleiterin Verena Muntschick: „Resonanz ist eine Schlüsselstrategie zur Sicherung der Fachkräfte im Tourismus. Auch sie müssen 'Hospitality' erfahren. Wer Führung als Dienstleistung und seine Angestellten als Partner versteht, macht den Unterschied.“
Nicht nur auf einzelne Anbieter, sondern auf ganze Regionen warten durch eine neue Resonanz-Kultur neue Chancen. „Tourismus-Anbieter müssen Antworten auf die Frage entwickeln, welche Resonanzerfahrung sie und das gesamte regionale Ökosystem bieten können, in dem sich die Menschen rund um das jeweilige Angebot bewegen“, erläutert Muntschick. Besonders wichtig ist es, die Qualität der Reiseerfahrung als Ganzes im Blick zu haben. Wer schon bei der Buchung und Anreise positive Resonanzerfahrungen möglich macht, kann bei den Gästen besser punkten.  
 Die 116 Seiten starke Trendstudie versammelt umfassendes Know-how für Theorie und Praxis eines neuen „Resonanz-Tourismus“ und zusätzliche Experten, darunter die Chefin der Österreich-Werbung Dr. Petra Stolba, Tourismus-Strategieberater Dr. Wolfgang Isenberg, Architekturexperte und Kunstwissenschafter Dr. Dr. Christoph Metzger, HotellerieSuisse-Geschäftsleitungsmitglied Dr. Ueli Schneider, Innovations- und Designexperte Daniel Huber, SV Hotel-Direktor Beat Kuhn, Fineway-Gründer Martin Feigelbinder und Betriebswirtschafts-Professor Dr. Christian Buer. Dieser erläutert in der Trendstudie, warum bodengebundenes Reisen im Trend liegt und wie massentouristische Konzepte im Zeitalter der „Fridays for Future“-Generation aussehen.


Zukunftsinstitut GmbH
    •    Kaiserstr. 53 60329 Frankfurt am Main, de
    •    +49 (69) 2648489-0
    •    info@zukunftsinstitut.de
    •    http://www.zukunftsinstitut.de

 

Destinationsmanagement

Deutschland ist als Reiseland so beliebt wie nie zuvor. Mit rund 480 Millionen Übernachtungen ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland. Doch wie können sich Destinationen im wachsenden Markt der Wettbewerber nachhaltig positionieren? Wie gelingt es, die Übernachtungszahlen zu steigern, die Besucherströme zu lenken oder neue Quellmärkte zu erschließen? Tourismusmarketing ist eine der großen Herausforderungen im digitalen Zeitalter. Die agentur von b begleitet seit 18 Jahren Destinationen in ganz Deutschland – das Team entwickelt integrierte Strategien und Marketingkonzepte für die nationale und internationale Positionierung.

 

 

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Kommunikation Marketing Tourismus
news-28 Wed, 14 Aug 2019 11:56:20 +0200 Kompetenzteam der Academy von b. wächst – China Business Training und Marketing Workshops in Berlin https://vonb.de/blog/artikel/kompetenzteam-der-academy-von-b-waechst-china-business-training-und-marketing-workshops-in-berlin/ Kompetenzteam – Academy von b. – Trainings in Berlin Das Team der Academy von b. wächst – wir freuen uns sehr über unsere kompetenten Trainer: Wei Duan, Hauptgeschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland, Prof. Dr. Fees, China-Experte und Professor für Unternehmensführung an der TH Nürnberg, Dr. Iris Klaßen, Wissenschafts- und Innovationsmanagerin, China-Expertin Xia Xu-Fees und Kommunikationsberater Oliver Kuklinski.

In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Im Fokus stehen die Themen: China, Marketing, Kommunikation. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen das wertvolle Handwerkzeugs erfolgreicher Marketingkommunikation. Für deutsche und chinesische Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Schnittstelle von Deutschland und China arbeiten, bieten wir spezielle Business Trainings an. In Berlin finden die Workshops in einer exklusiven Location zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor statt. Weitere Informationen https://academy.vonb.de/

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news-27 Mon, 22 Jul 2019 11:41:19 +0200 Strategische Kommunikation – zweitägiger Workshop in Berlin https://vonb.de/blog/artikel/strategische-kommunikation-zweitaegiger-workshop-in-berlin/ In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen das wertvolle Handwerkzeugs erfolgreicher Marketingkommunikation. Für Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Schnittstelle zu China arbeiten, bieten wir ein spezielles China Business Training an. In Berlin finden die Workshops in einer exklusiven Location zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor statt. Im Preis enthalten sind Getränke und Catering. Strategisches Kommunikationskonzept

In mittelständischen Unternehmen und auch bei öffentlichen Institutionen fehlt häufig die Zeit für durchdachte Konzepte – die Verantwortlichen für PR und Kommunikation stecken bis zum Hals im Alltagsgeschäft. Im Zeitalter der integrierten Kommunikation mit ihrem komplexen Instrumentarium bedarf es jedoch unbedingt systematischer Konzeptionsarbeit – sei es ein Kampagnenkonzept, Projektkonzept oder Jahreskonzept. In diesem zweitägigen Workshop zeigen wir auf wie auch kleine Teams mit knappen Budgets die Kommunikation auf Kurs halten können. Die Teilnehmer lernen die verschiedenen Phasen einer Konzeption kennen – von Briefing über die Recherche und Zielgruppendefinition bis hin zu Botschaften, Maßnahmenplanung und Controlling.

Trainerin

Anja Barlen-Herbig – Journalistin, Kommunikationswissenschaftlerin und Marketing Managerin – mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in Agenturen und als Leitung Marketing und Kommunikation in internationalen Unternehmen. Gründerin und Inhaberin der agentur von b. GmbH.

Inhalte:
Funktion von PR- und Kommunikationskonzept
Phasen der Konzeption
Briefing und Recherche
Zielgruppen und Ziele
Botschaften und Positionierung
Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle

Termine und Anmeldung: https://vonb.de/von-b-academy/

 

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PR Mittelstand Veranstaltungen Kommunikation Tourismus
news-26 Mon, 22 Jul 2019 11:26:28 +0200 China Business Training – Berlin und Nürnberg https://vonb.de/blog/artikel/china-business-training-berlin-und-nuernberg/ In Workshops und Trainings geben wir unser Wissen weiter – an Führungskräfte, Berufserfahrene und Einsteiger ebenso wie an Projektverantwortliche. Die Teilnehmer erlernen in kleinen Gruppen das wertvolle Handwerkzeugs erfolgreicher Marketingkommunikation. Für Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Schnittstelle zu China arbeiten, bieten wir ein spezielles China Business Training an. In Berlin finden die Workshops in einer exklusiven Location zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor statt. Im Preis enthalten sind Getränke und Catering. China Business Training

Wir bieten Ihnen anspruchsvolle geschäftsorientierte China-Business-Trainings an. Dabei steht die betriebswirtschaftliche Perspektive des China-Geschäfts im Vordergrund. In Seminaren und Workshops wird erläutert und trainiert, welche Performance Indikatoren bei chinesischen Managern im Vordergrund stehen, welche organisatorischen Lösungen in chinesischen Unternehmen vorzufinden sind und wie damit umzugehen ist, welche Vorgehensweisen in den funktionalen Bereichen wie Einkauf, Vertrieb, Marketing, HR, Logistik etc. vorherrschen.

Trainerin

Xia Xu-Fees – MBA-Studium und  13 Jahre Erfahrung als Führungskraft in deutschen Unternehmen. Kompetenz: Markteintritt in China, Prozessoptimierung für bestehende Investitionen, Maschinenbau-Industrie. Inhaberin des Consultingunternehmens China Business Upgrade.

Inhalte

- Vermittlung von Grundlagenwissen und darüber hinaus von speziellem und praxisorientiertem Business-Wissen
- Vermittlung von Grundunterschieden in der Mentalität und Geschäftswelt zwischen Deutschland und China
- Besseres Verständnis für Geschäftsperspektiven in China und deren Praxis-Empfehlungen
- Spezifische Empfehlungen für Konfliktmanagement, Verhandlungen, Teamarbeit, Matrix-Organisation etc.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://vonb.de/von-b-academy/

 

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Mittelstand Veranstaltungen Marketing China
news-22 Fri, 03 May 2019 14:20:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Corporate Blog gewinnt 2019 an Bedeutung | Erfolgreiches Blog-Marketing für Sichtbarkeit im Netz https://vonb.de/blog/artikel/corporate-blog-gewinnt-2019-an-bedeutung-erfolgreiches-blog-marketing-fuer-sichtbarkeit-im-netz/ Es lebe der Corporate Blog! Immer mehr Unternehmen kommunizieren mit Blogs – 2019 wird dieses Format noch mehr an Bedeutung gewinnen. Die Europäische Union verpflichtet künftig Websites und Apps zum Filtern von Inhalten. Uploadfilter sind der umstrittenste Teil der Reform. Die Befürchtungen sind groß, dass neben illegalen auch legale Inhalte blockiert werden. Eins zeichnet sich klar ab: Facebook & Co werden sich künftig nicht mehr als kostenloser Traffic-Booster nutzen lassen. Die eigene Website und der Corporate Blog werden zu Schlüsselinstrumenten, um die Sichtbarkeit im Netz zu halten – und zu steigern. Google steht nach wie vor auf gute Texte. Blog-Marketing sollte daher mehr denn je zur Content-Strategie eines erfolgreichen Unternehmens gehören. Qualitativ hochwertiger Content steht im Fokus

Herzstück eines jeden Blogs ist qualitativ hochwertiger Content. Professionelle Blog-Beiträge beantworten die Fragen der Zielgruppen, bieten dem Leser einen Mehrwert, bauen Transparenz und Vertrauen auf und positionieren so das eigene Unternehmen als Experte im Markt. Jeder Beitrag zahlt auf die Unternehmensmarke ein. Qualität geht daher vor Quantität. Das Bloggen sollten geschulte Mitarbeiter oder ausgebildete Journalisten übernehmen. Werbliche Schreibe ist verboten.

Jedes Unternehmen bietet einen Pool an interessanten Themen

Die Themenfindung stellt für viele Unternehmen die größte Herausforderung da – dabei steckt jedes Unternehmen voller Geschichten. Damit ist nicht die eine Veranstaltung gemeint oder der neue Vertragsabschluss mit einem Kunden, der Unternehmensalltag bietet einen Pool an interessanten Themen und Menschen. Auch der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus lohnt sich. Was bewegt die Branche? In welcher Verbindung steht das eigene Unternehmen zu aktuellen Ereignissen? Der Themenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig: Eine Verbindung zur eigenen Marke ist bei jedem Blogthema von Bedeutung. Journalistische Denke zahlt sich auch hier aus. Im Redaktionsplan können sowohl die Themen wie auch die Post-Frequenz definiert werden.

Der perfekte Blogbeitrag liest sich innerhalb von sieben Minuten

Mit der optimalen Länge eines Blog-Beitrag haben sich etliche Studien befasst. Die Ergebnisse ähneln sich: Suchmaschinen und Leser mögen längere Artikel. Blog-Beiträge, die mindestens 1000 Wörter umfassen, werden häufiger geteilt – und auch die Suchmaschinen lieben reichlich inhaltliches Futter. Je mehr Wörter ein Artikel besitzt, desto besser wird er ranken. Die Rankingposition eins bei google hat durchschnittlich 1.890 Wörter. „Der perfekte Blogbeitrag liest sich innerhalb von sieben Minuten“, bringt es eine Studie der Publishing-Plattform Medium auf den Punkt. Danach beginnt das Engagement der Leser zu sinken. Viele Blog-Beiträge sind mit 200 bis 600 Wörtern kürzer. Mit Blick auf die Posting-Frequenz und Snackable Content gibt es Argumente, die dafür sprechen: Kürzere Beiträge können schneller produziert werden – und werden die wichtigsten Inhalte so kurz wie möglich gehalten, können sie auch schneller konsumiert werden. Bei kurzen Artikeln muss allerdings beachtet werden, dass sie trotz ihrer geringen Wortanzahl hohen Informationsgehalt bieten müssen.

Sprachsuche wird für SEO relevant

 Guten Abend Siri ... das Suchverhalten der Internetnutzer wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verändern. Immer mehr Menschen nutzen Voicesearch. Egal, ob Alexa, Siri oder der Google Assistant: Die Popularität der virtuellen Sprachassistenten nimmt stetig zu, sie spielen in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle. Die Prognose des Marktforschungsunternehmens Comscore: Bereits im Jahr 2020 sollen 50 Prozent der Suchanfragen sprachbasiert sein. Die Nutzer sprechen ihre Suchanfragen schnell in ihr Handy, anstatt sie einzutippen. Auch Blogger werden hier mit Blick auf die SEO umdenken müssen – und die Frage im Blog so beantworten wie sie bei der Suchanfrage ins Handy gesprochen wird.

Neue Content-Formate im Blog

Es gibt etliche Formate, mit denen Blogs bespielt werden können. Blogcast ist das neue Buzzwort. Podcast und Blog verschmelzen zu einem neuen Content-Format. 99 Prozent der Blog-Beiträge sind textgetrieben, dabei eignet sich der Blog auch gut für Formate, die dem Zeitgeist nach Multioptionalität und Flexibilität entgegenkommen. Der Nutzer kann ihn unterwegs hören – beim Joggen oder Autofahren. Er vereint die Vorzüge beider Kanäle und gibt den Textbeitrag 1:1 wieder. Google die Audio-Suche noch weiter optimieren. Die Integration von Audio-Inhalten in die Google-Suche steigert folglich die Sichtbarkeit von Blogcasts, Unternehmen und deren Corporate Blogs. Generell kann jeder Text vertont werden, ganz gleich ob Pressemeldungen, Blogposts, Expertenbeiträge oder Whitepaper. Professionalität ist jedoch auch hier gefragt: Bei der internen Erstellung der Audio-Dateien muss auf hochwertiges Equipment und einen professionellen Sprecher geachtet werden.

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Content Marketing Marketing
news-18 Fri, 03 May 2019 09:35:00 +0200 Was unterscheidet PR-Profis vom Durchschnitt? Studie „Exzellenz in der Unternehmenskommunikation“ https://vonb.de/blog/artikel/was-unterscheidet-pr-profis-vom-durchschnitt-studie-exzellenz-in-der-unternehmenskommunikation/ Was macht exzellente Unternehmenskommunikation aus? Dieser Frage ging eine gemeinsame Studie der Hochschule Mainz, der Agentur Faktenkontor sowie der dpa-Tochter News Aktuell nach. In der Auswertung identifizierten die Analysten Erfolgsfaktoren, die für den entscheidenden Unterschied zwischen "PR-Basisexperten" und "Kommunikationselite" verantwortlich sind. Exzellente Unternehmenskommunikation folgt stabilen Mustern – insgesamt wurden zehn signifikante Merkmale identifiziert, in denen sich die Elite der Kommunikatoren von den Durchschnittsprofis unterscheidet. Im Wesentlichen sind es jedoch vier Aspekte, die die Qualität der Unternehmenskommunikation bestimmen:
Exzellente Kommunikationsabteilungen bewerten die Bedeutung der Reputation des Unternehmens deutlich höher als Durchschnittsprofis – und zeichnen sich darüber hinaus durch Reputationscontrolling aus. Auf die Messung von Imagewerten und der Reputation legen 87 Prozent der Unternehmen der Kategorie „Kommunikationselite“ Wert, aber nur 61 Prozent der „PR-Basisexperten“
Des Weiteren agiert die Elite als Partner der Unternehmensführung. Kommunikationsmaßnahmen entstehen Top-Down-geleitet und in enger Abstimmung mit dem Management. Verstehen sich 48 Prozent der exzellenten Kommunikationsabteilungen vor allem als Businesspartner der Unternehmensführung, setzen durchschnittliche Abteilungen ihre Ziele selbst oder leiten sie aus der Unternehmensstrategie ab.
Ein weiterer signifikanter Erfolgsfaktor ist die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Stakeholder. 45 Prozent der „Kommunikationselite“ stellen den Kunden in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation. Das tut nur jeder dritte „PR-Basisexperte“ (35 Prozent).
Schlussendlich entscheidet die Kommunikationsstruktur im Haus über den Erfolg. Die „Netzwerk-Kommunikation“ ist in den Unternehmen der „Kommunikationselite“ (59 Prozent) deutlich ausgeprägter als bei den „PR-Basisexperten“ (36 Prozent).

Für die Studie „Exzellenz in der Unternehmenskommunikation“ wurden 220 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen in deutschen Unternehmen zwischen März und Mai 2018 befragt. Sie mussten 49 Fragen zur allgemeinen Unternehmenskommunikation und PR, Medienarbeit, interne Kommunikation, Onlinekommunikation und Digitalisierung beantworten. Weitere Details: https://www.pressesprecher.com/nachrichten/was-erfolgreiche-pr-abteilungen-anders-machen-1396756488

 

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news-21 Wed, 01 May 2019 15:31:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Die Frage nach dem tieferen Sinn | Purpose Driven Marketing – Ethische Werte als Markenkern https://vonb.de/blog/artikel/die-frage-nach-dem-tieferen-sinn-purpose-driven-marketing-ethische-werte-als-markenkern/ Sich in der Kommunikation allein auf sich und die eigenen Produkte zu konzentrieren, reicht in Zukunft nicht mehr. 2019 werden Marken mehr denn je Stellung beziehen müssen. Konsumenten erwarten, dass Marken zu vollständiger Transparenz bereit sind und dabei eine ethisch verantwortungsvolle Unternehmensführung offenbaren. Willkommen im Zeitalter von Purpose Driven Marketing. Manche nennen es auch Marketing 3.0, während Marketingkoryphäen wie Philip Kotler bereits seit einigen Jahren von der „Vermenschlichung“ der Marke und Marketing 4.0 sprechen.

Zweckgetriebenes Marketing ist angesagt. Ein Unternehmen muss mehr bieten, als „nur“ das Produkt. Eine Philosophie, Wertvorstellungen, ein tieferer Sinn und soziale Verantwortung sind gefragt. Die Frage nach dem Warum bewegt die Menschen. Warum ist ein Unternehmen angetreten? Geht es rein um Profit, wird es das Unternehmen schwer haben in der Zukunft. Gesellschaftliches Engagement wird zum markenbildenden Kern eines Unternehmens. Dafür sind Verbraucher sogar bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, wie Studien offenlegen. Prophet | mccannworldgroup Eine Werbekampagne, ein Slogan oder ein oberflächliches Bekenntnis reichen dafür jedoch nicht aus.

Es gibt Unternehmen, die leben noch das Marketing 1.0. Das Produkt steht im Zentrum. Ziel ist es: das Produkt zu verkaufen. Viele Unternehmen sind schon im Marketing 2.0 angekommen. Dem Kunden gilt die Aufmerksamkeit. Die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sind von Bedeutung. Die Kommunikation ist emotional geprägt. Marketing 3.0 verfeinert diesen Ansatz. Die digitale Welt lässt die Sehnsucht nach starken, menschlichen Werten neu aufkeimen. Unternehmen, die nicht rein profitorientiert wirtschaften, sondern dabei einem höheren Zweck folgen, genießen bei Konsumenten einen besonders guten Ruf.

Marketing 3.0 bedeutet, dass sich die Unternehmen nicht mehr auf den Verbraucher konzentrieren, sondern auf den Menschen. Marketing würde in Zukunft bedeuten, dass die unternehmerische Verantwortung zum „Gegenpol der Rentabilität“ wird“, formulierte Philip Kotler schon vor einigen Jahren.

Purpose Driven Marketing erlaubt es einem Unternehmen über gemeinsame Wertvorstellungen und Bedürfnisse, zu einer Zielgruppe eine Verbindung aufzubauen. Der Wertewandel in der Gesellschaft verbindet sich mit dem Ansatz des „humanistischen Marketings“, bei dem der „Mensch“ mit seinen Wertvorstellungen und Visionen im Mittelpunkt steht. Die Herausforderung für Unternehmen: Produkte, Dienstleistungen und Unternehmenskulturen zu entwickeln, in denen sich die menschlichen Werte widerspiegeln.
Philip Kotler zeigt in seinem Buch „Marketing 4.0“  u.a. Strategien zur „Vermenschlichung“ einer Marke auf. Er nahm dafür menschliche Leader genauer unter die Lupe. Was macht gerade sie für andere attraktiv, zu einem Vorbild. Seines Erachtens müssten Brands genau diese Eigenschaften haben, um sich ihren Kunden als Freunde zu präsentieren: physische Präsenz, Sozialverhalten, Emotivität, Zuverlässigkeit und Moral.

 

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news-20 Thu, 18 Apr 2019 14:37:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Marketing und PR verschmelzen | Buzzword Content-PR https://vonb.de/blog/artikel/marketing-und-pr-verschmelzen-buzzword-content-pr/ Die digitale Transformation verändert die Unternehmenskommunikation. Klassische PR ist kein Zukunftsmodell. Der Medienwandel erfordert ein Umdenken: PR der Zukunft ist interdisziplinäre Kommunikation, die Grenzen der Abteilungen verwischen und es findet ein Paradigmenwechsel von der Content Creation bis zur Distribution statt. Lange Zeit hat sich die PR vom Marketing abgegrenzt – und auch umgekehrt. Die einen formulierten: Wir müssen verkaufen! Die anderen hielten dagegen: Dazu braucht ihr ein positives Image! Die Zukunft wird beide Disziplinen näherbringen – Content PR bringt eine Verschmelzung, die für viele noch neu und vor allem ungewohnt ist.

Content Marketing sorgt seit Jahren für lebhafte Diskussionen. Content Marketing ist ein strategischer Ansatz des Marketings. Der Fokus liegt auf Texten mit Intention. Redaktionelle Inhalte rücken ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke in den Mittelpunkt. PR hingegen bestimmt die Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens – sie umfasst das komplette Kommunikationsmanagement. PR kommuniziert mit Stakeholdern und Kunden ebenso wie mit Journalisten. Einige Presse-Verantwortliche schauen noch immer skeptisch auf Content Marketing, in der die klassische Pressearbeit unter anderem mit Werbung, Journalismus und Customer Relation Management verschmilzt.

Die Ziele beider Abteilungen werden bislang noch häufig getrennt betrachtet: Die PR stellt das Unternehmen in den Mittelpunkt, will ein positives Image aufbauen. Das Marketing fokussiert sich ausschließlich auf den Kunden, will neue Kunden generieren. Im Mittelpunkt beider Strategien stehen jedoch hochwertige erstklassige Inhalte, um die jeweiligen Zielgruppen zu erreichen. Modernes Marketing setzt längst nicht mehr auf platte Werbebotschaften, sondern orientiert sich an den Ansprüchen der Kunden. PR bewegt sich in Richtung Content Marketing und bespielt die unterschiedlichsten Kanäle. Content Marketing bietet Kommunikatoren die Chance, die Story ihres Unternehmens aktiv zu erzählen, sie mit eigenen Themen zu moderieren und damit letztlich die Marke in der Öffentlichkeit zu steuern.

Erfolgreiches Marketing und PR erfordern ein Zusammenwachsen beider Disziplinen – einen 360 Grad Blick, dessen Zentrum der Content ist. Der Denkansatz muss beim Content anfangen – alle Kanäle müssen gemeinsam gedacht und dann individuell bespielt werden. Die übergeordnete Content-Strategie gibt die Richtung vor. Das Marketing sollte sich an der PR orientieren und umgekehrt. Nur dann ist es möglich, relevante erstklassige Inhalte zu vermitteln, mit denen sowohl PR als auch Marketing die angestrebten Ziele erreichen.

Die inhabergeführte agentur von b. ist spezialisiert auf integrierte Kommunikations- und Marketingstrategien.

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Content Marketing PR Marketing
news-16 Thu, 11 Apr 2019 14:48:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Auf Erfolgskurs – Content-Marketer tragen das journalistische Wissen in Unternehmen hinein https://vonb.de/blog/artikel/auf-erfolgskurs-content-marketer-tragen-das-journalistische-wissen-in-unternehmen-hinein/ Content Marketing wird auch 2019 weiter an Bedeutung gewinnen. Traditionelle Marketinginstrumente funktionieren nicht mehr. In der Kommunikation von Unternehmen vollzieht sich ein grundsätzlicher Strukturwandel, der zum Verschwinden klassischer Marketingdenke führen wird. Unternehmen entwickeln sich zu Marken, Marken zu Medien, Content Marketing zum Profit Center. Zunehmend mehr große Unternehmen gründen ihre eigenen Agenturen – Daimler und ThyssenKrupp sind nur die Vorreiter. Die Basisstudie 2018 des Content Marketing Forums zeigt auf, welche bedeutende Größe Content Marketing bereits heute im Marketing-Mix hat und wie sich sein Anteil bis 2021 noch vergrößern wird. Die Digitalisierung macht es möglich: Die digitalen Medien erlauben heute auch kleinen Unternehmen ohne gewaltige Investitionen aufmerksamkeitsstark Botschaften zu setzen. Alles, was man dazu braucht sind: integrierte Konzepte, authentische Botschaften, interessante Geschichten – und journalistisches Know-how. Content-Marketer tragen das journalistische Wissen in Unternehmen hinein. Ist Content Marketing Journalismus oder Werbung? Es ist Werbung mit den Mitteln des Journalismus. Integres Content Marketing ist immer authentisch und glaubwürdig – und führt automatisch zu Resonanz. Darüber hinaus ist der Erfolg messbar. Im Gegensatz zur klassischen Werbung kann beim Content Marketing die Wirkung exakt bestimmt werden; wenn’s nicht läuft, ändert man Strategie oder Kampagne.

Interessante Ergebnisse der CMF-Basisstudie 2018:

  • Unternehmen im D-A-CH- Raum investieren jährlich acht Milliarden Euro in CM
  • Seit 2010 sind die Investitionen um 81 Prozent gestiegen
  • 4,6 Milliarden entfallen auf digitale Medien – 3,4 Milliarden auf Printmedien
  • Je ein Drittel der jährlichen Investitionen entfallen auf B2B und B2C
  • Drei von vier Unternehmen, die heute CM nutzen, rechnen mit weiter steigenden Budgets
  • bis 2021 werden die Investitionen jährlich im Schnitt um 10% zunehmen
  • die Content-Marketing-Strategie wird zunehmend als Weg zum Erfolg erkannt: Zwei Drittel der Firmen geben an, über eine definierte Strategie zu verfügen
  • Content Marketing wird stärker als Vertriebsunterstützung eingesetzt
  • Erfolgsmessung wird  als Must-have erkannt – sieben von zehn Unternehmen haben ein Konzept zur Erfolgsmessung Neue Formen der Zusammenarbeit mit Agenturen werden an Bedeutung gewinnen
  • 95% der Unternehmensvertreter beurteilen die Effektivität ihrer CM-Aktivitäten insgesamt als hervorragend oder (sehr) gut

Alle Ergebnisse der Studie sind abrufbar unter CMF-Basisstudie 2018.

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Kommunikation Marketing
news-17 Wed, 10 Apr 2019 10:25:00 +0200 Anja Barlen-Herbig GFK-Studie: 90 Prozent kennen digitale Sprachassistenten – Nutzung aber noch gering https://vonb.de/blog/artikel/gfk-studie-90-prozent-kennen-digitale-sprachassistenten-nutzung-aber-noch-gering/ Nach einer aktuellen Studie der GfK SE im Auftrag der Deutschen TV-Plattform sind digitale Sprachassistenten den meisten Menschen geläufig. Im Rahmen der Studie wurden Mitte August dieses Jahre 1.006 Frauen und Männern in Deutschland ab 14 Jahren per CAWI (Computer Assisted Web Interview) befragt. 91 Prozent der Befragten kennen Alexa, 79 Prozent Siri und 76 Prozent den Google Assistant. Der hohe Bekanntheitsgrad spiegelt sich jedoch noch nicht in der generellen Nutzung durch die Befragten wider (Alexa: 13 Prozent, Apple Siri: 16 Prozent, Google Assistant: 15 Prozent). Ein Grund dafür dürfte in der Haushaltsausstattung liegen. Zwar besitzen über zwei Drittel der Studienteilnehmer (69 Prozent) ein Smartphone, das über Spracheingabe bedient werden kann. Die Werte für Streaming-Geräte (25 Prozent), TV-Geräte (21 Prozent) und Smart-Speaker (10 Prozent) mit der Möglichkeit zur Sprachsteuerung fallen allerdings noch deutlich niedriger aus.

Das schlägt sich entsprechend in der Verteilung der Nutzungsquoten nieder: Der Löwenanteil der Sprachsteuerung entfällt mit 38 Prozent auf mobile Geräte, z. B. für die Internetsuche oder den Abruf von Verkehrsinfos. 22 Prozent nutzen die Assistenten stationär zuhause, etwa für den Abruf von Nachrichten oder Wetterinfos. 14 Prozent der befragten Personen steuern ihre TV- und Streaming-Geräte per Sprachbefehl. Kaum eine Rolle spielen die digitalen Assistenten für Online-Shopping (5 Prozent). Wer für den Medienkonsum auf die Unterstützung von Alexa oder Google Assistant zurückgreift, tut dies in erster Linie für die Suche nach Inhalten (55 Prozent) oder zum Starten von Filmen und Serien (53 Prozent). Auch das Starten einer App auf einem Smart-TV (46 Prozent) oder das Umschalten von TV-Programmen (40 Prozent) per Spracheingabe werden gern genutzt. Ganz oben auf der Liste wünschenswerter Funktionen für die Zukunft rangiert die Programmierung von Aufnahmen (28 Prozent), gefolgt vom Vorlesen von Informationen zu bestimmten Inhalten (18 Prozent). 51 Prozent glauben, dass die Fernbedienung künftig von der Sprachbedienung abgelöst wird.

Aus Sicht der „Nicht-Nutzer“ von digitalen Sprachassistenten ist vor allem die Bedienung noch zu umständlich (28 Prozent); ferner hegen 26 Prozent aus dieser Gruppe Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Bei der Gesamtheit aller Befragten spielt der Datenschutz zwar eine wichtige, aber keine herausragende Rolle. 70 Prozent der Befragten äußern hier nur etwas oder gar keine Bedenken. Quelle: Deutsche TV Plattform e.V.

 

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Marketing
news-25 Tue, 02 Apr 2019 17:14:14 +0200 Anja Barlen-Herbig Hannover Messe: „Industrial Investment Konferenz 2019“| Suzhou Wuzhong Economic and Technological Development Zone stellt sich vor https://vonb.de/blog/artikel/hannover-messe-industrial-investment-konferenz-2019-suzhou-wuzhong-economic-and-technological-de.html Smart Factory, AI, intelligente Fertigung, Life Science – Zukunftsthemen standen im Fokus der „Industrial Investment Konferenz 2019“ – zu der die German-Chinese High-Tech Alliance (GCHA) gemeinsam mit dem Bezirk Suzhou-Wuzhong ins Wyndham Hannover Atrium eingeladen hat. Suzhou ist eine westlich von Shanghai gelegene Stadt, die bekannt ist für ihre Kanäle, Brücken und klassischen Gärten. Sie liegt im Herzen des Yangtse-Deltas, dem wirtschaftlich dynamischsten Impulszentrums Chinas. Die staatliche Wirtschaftszone – Suzhou Wuzhong Economic and Technological Development Zone (SWETDZ) – wurde im Jahr 1993 gegründet. 10.000 Unternehmen aus 19 verschiedenen Ländern haben sich dort inzwischen angesiedelt. Zu den bedeutendsten industriellen Sektoren zählen intelligente Fertigung, Autozulieferindustrie, Biomedizin und IT.

Mit der „Industrial Investment Konferenz 2019“ wollen die Veranstalter die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie fördern. Im Mittelpunkt stand der Dialog zwischen deutschen Unternehmen und Vertretern der Suzhou Wuzhong Economic and Technological Development Zone.

Auf dem Podium diskutierten:
- Xiaodong Tang, Sekretär des Wuzhong Bezirksausschusses der Stadt Suzhou, China
- Peter Eisenschmidt, Wirtschaftsförderung Hannover
- Andreas Hube, Vice President, Head of China Liaison Office SAP
- Matthias Roebel, CEO und Co-Founder Minglabs GmbH

Die agentur von b. ist Mitglied der German-Chinese High-Tech Alliance e.V. (GCHA). Die Allianz wurde 2018 von deutschen und chinesischen Unternehmern in Frankfurt am Main gegründet. Zweck des Vereins ist es, den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Unternehmern, Start-ups und Corporates, insbesondere in den Themen von Smart Factory, AI, Med Tech / Life Science und Elektromobilität aus China und Deutschland zu fördern.

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Mittelstand Veranstaltungen China
news-24 Tue, 26 Mar 2019 13:52:00 +0100 Anja Barlen-Herbig „Lassen Sie uns gemeinsam einen großen Kuchen backen und ihn gemeinsam verzehren!“ https://vonb.de/blog/artikel/lassen-sie-uns-gemeinsam-einen-grossen-kuchen-backen-und-ihn-gemeinsam-verzehren.html China Day 2019 in Berlin – eine sehr interessante Veranstaltung zu der die CHKD, der BDI und die DIHK für heute gemeinsam eingeladen hatten. Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung. Der neue Botschafter der VR China, WU Ken, stellte sich vor und auch die Bedeutung der „neuen Normalität“ der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit wurde in den Diskussionen deutlich. Sind Deutschland und China eher Partner oder Wettbewerber? Die Diskussionen um Technologietransfer, Elektromobilität, Digitalisierung – und natürlich die umstrittene One Belt, One Road-Strategie – wurden offen geführt, die unterschiedlichen Standpunkte selbstbewusst und kritisch herausgearbeitet – von chinesischer wie von deutscher Seite. Ein klarer, souveräner Dialog – das ist die neue Normalität. Deutlich wurde in der Diskussion aber auch: Beide Länder brauchen einander und können voneinander profitieren. Respekt und Verständnis für die kulturellen Unterschiede, seien die wesentlichen Ansätze, um sich aufeinander zuzubewegen. Um es mit den Worten des neuen Botschafters zu sagen: „Lassen Sie uns gemeinsam einen großen Kuchen backen und ihn gemeinsam verzehren!“

3er-Talk
−DUAN Wei, Hauptgeschäftsführer, CHKD
−Dr. Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDI
−Dr. Volker Treier, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, DIHK
Moderation:Dr. Christian von Wistinghausen, BEITEN BURKHARDT

Diskussion: Chinesische und deutsche Unternehmen zwischen Kooperationen und Konkurrenz
−Verena Kantel, Head Pharma Health Policy International,Bayer AG
−Sophie Sun, Investor Relations Manager, Qingdao Haier Germany
−Matthias Zentgraf, President Europe, CATL
−ZHANG Hui, Managing Director, NIO GmbH
Moderation: Prof. Dr. Olaf Plötner, ESMT Berlin

Diskussion: China und Deutschland als digitale Innovationstreiber: Wer macht das Rennen bei den Technologien von morgen?
−Fabian Bahr, Leiter Büro Berlin, Giesecke+Devrient GmbH
−CHENG Lan, General Manager Western Europe, China Mobile International Ltd.
−Andreas Hube, Vice President, Head of China Liaison Office,SAP
−David Wang, Deputy CEO, Huawei Technologies GmbH
Moderation:Bernhard Bartsch, Bertelsmann-Stiftung

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Veranstaltungen China
news-23 Tue, 12 Mar 2019 10:29:14 +0100 Anja Barlen-Herbig „Industrial Investment Konferenz 2019“ | Industrielle Integration: Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie https://vonb.de/blog/artikel/industrial-investment-konferenz-2019-industrielle-integration-deutsch-chinesische-zusammenarbe.html Smart Factory, AI, Life Science und Elektromobilität – Zukunftsthemen stehen im Fokus der German-Chinese High-Tech Alliance e.V. (GCHA). Im Rahmen der Hannover Messe 2019 lädt die GCHA für Montag, 1. April, 16 bis 20.30 Uhr, gemeinsam mit dem Bezirk Suzhou-Wuzhong zur „Industrial Investment Konferenz 2019“ ins Wyndham Hannover Atrium ein. Suzhou ist eine westlich von Shanghai gelegene Stadt, die bekannt ist für ihre Kanäle, Brücken und klassischen Gärten. Sie liegt im Herzen des Yangtse-Deltas, dem wirtschaftlich dynamischsten Impulszentrums Chinas. Die staatliche Wirtschaftszone – Suzhou Wuzhong Economic and Technological Development Zone (SWETDZ) – wurde im Jahr 1993 gegründet. 10.000 Unternehmen aus 19 verschiedenen Ländern haben sich dort inzwischen angesiedelt. Zu den bedeutendsten industriellen Sektoren zählen intelligente Fertigung, Autozulieferindustrie, Biomedizin und IT.
Mit der „Industrial Investment Konferenz 2019“ wollen die Veranstalter die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie fördern. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen deutschen Unternehmen und Vertretern der Suzhou Wuzhong Economic and Technological Development Zone. Eine hochrangige Delegation aus Wirtschaft, Politik und Kultur der Stadt Suzhou wird bei der Konferenz anwesend sein.

Auf dem Programm stehen Vorträge und Grußworte von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik:
- Xiaodong Tang, Sekretär des Wuzhong Bezirksausschusses der Stadt Suzhou, China
- Jörn Kater, Leiter der Metropolregion Hannover Bundesverband mittelständige Wirtschaft BVMW und Landesbeauftragter für Politik für die Regionen Niedersachsen und Bremen
- Andreas Hube, Vice President, Head of China Liaison Office SAP
- Matthias Roebel, CEO und Co-Founder Minglabs GmbH

Im Anschluss der Konferenz erwartet die Besucher ein Get-Together zum Netzwerken im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nicht.
Kontakt: Jia Song, Daniel Weiss, German-Chinese High-Tech Alliance e.V. | Am Neufeld 41 | 65933 Frankfurt am Main | Email: info@gcha.eu | Phone: +49 176 8086 4477.

Weitere Informationen zur „Industrial Investment Konferenz 2019“ unter https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6508083961950924800

Die agentur von b. ist Mitglied der German-Chinese High-Tech Alliance e.V. (GCHA). Die Allianz wurde 2018 von deutschen und chinesischen Unternehmern in Frankfurt am Main gegründet. Zweck des Vereins ist es, den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Unternehmern, Start-ups und Corporates, insbesondere in den Themen von Smart Factory, AI, Med Tech / Life Science und Elektromobilität aus China und Deutschland zu fördern.

 

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Mittelstand Marketing
news-14 Mon, 19 Nov 2018 12:26:46 +0100 Health Media Award 2019 - der Oscar der Gesundheitsbranche | Kommunikation und Marketing im Fokus https://vonb.de/blog/artikel/health-media-award-2019-der-oscar-der-gesundheitsbranche-kommunikation-und-marketing-im-fokus.html Anja Barlen-Herbig ist für die agentur von b. GmbH in die Grand Jury des Health Media Award berufen worden. Einzigartige Leistungen in Marketing und Kommunikation stehen im Fokus: Beim Health Media Award 2019 – dem „Oscar“ der Gesundheitsbranche. 2019 wird der Healthcare-Award zum 11. Mal ausgelobt – ausgezeichnet werden die besten Kommunikationsleistungen in 20 Kategorien und Spezialkategorien. Die unabhängige Jury aus Experten der Kommunikations- und Marketingbranche wählt aus allen Einsendungen die innovativsten Maßnahmen aus – Preisverleihung ist bei der HMA®-Awardnight im September 2019 im traditionsreichen Prachtbau „Flora Köln – Palais im Park“. 400 Preisträger in elf Jahren haben Maßstäbe gesetzt, haben den hohen Anspruch begründet, den der Preis in der Branche hat. Die ausgezeichneten Gewinner reichen von der Fachpraxis bis zum Bluechip-Konzern, herausragenden Reportagen, Podcasts, smarter Audiologie, von der Patienteninitiative bis zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Kommunikation vom Feinsten, Kreation von den Besten – mitmachen kann jeder, der innovative Wege in der Gesundheitskommunikation geht: Agenturen oder Hersteller, Verband oder Organisation, Forschungs- oder Lehreinrichtung, der Preis steht allen offen. Auch im kommenden Jahr wird zudem wieder der Ehren-Health:Angel verliehen: Der Spezialpreis der Jury soll 2019 außer Konkurrenz für ein humanitäres Projekt vergeben werden. Ehren-Health-Angel der letzten Jahre waren: Ärzte ohne Grenzen, Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V., Ein-Dollar-Brille, und die Deutsche AIDS.

Transparenz ist beim HMA® bedeutend – der Health Media Award e.V. ist unter der Aufsicht von Dr. jur. Rainer Weck zugleich Garant dafür, dass beim Award alles seine Ordnung hat. So bewerten die Juroren bei einer öffentlich zugänglichen Jurysitzung im August 2019 jeden einzelnen Beitrag nach einem klaren Kriterienkatalog. Bei dem transparenten Bewertungssystem kommt es unter anderem auf die Relevanz des Themas, die Idee und die Kreativität der jeweiligen Bewerbung an. Bei der Jurysitzung nicht anwesende Juroren haben die Möglichkeit, über ein cloudbasiertes Onlinesystem Punkte zu vergeben.

Einsendeschluss ist der 1. August 2019. Aus allen Kurzanmeldungen werden schon beim ersten Screening die Projekte ausgewählt, die die größten Chancen auf eine Auszeichnung in der jeweiligen Kategorie haben. Über die Nominierung wird monatlich entschieden. Vom Jurypräsidenten ausgewählte Finalisten haben zudem die Möglichkeit, sich in einem "Elevator Pitch" persönlich den Juroren zu präsentieren und deren Fragen zu beantworten.

Weitere Informationen, die Preisträger aus 10 Jahren und Anmeldung zum Health Media Award 2019 unter www.healthmediaaward.com.

 

 

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Veranstaltungen Kommunikation Marketing
news-13 Fri, 16 Nov 2018 12:55:04 +0100 Anja Barlen-Herbig China 2030 Tourismusland Nr. 1 https://vonb.de/blog/artikel/china-2030-tourismusland-nr-1.html China wird Frankreich bis zum Jahr 2030 als weltweit führendes Reiseziel überholen, so die Einschätzung der Düsseldorfer Marktforschungsgruppe Euromonitor International, in ihrer Anfang November veröffentlichten Studie „Megatrends Shaping the Future of Travel“. Asiens wachsende Mittelschicht wird künftig mehr Geld für Reisen ausgeben. Damit könnte China Frankreich bis 2030 als weltweit beliebtestes Reiseziel ablösen. 2018 sind insgesamt 1,4 Milliarden Reisen rund um die Welt unternommen werden, ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der anhaltende Tourismusboom konzentriert sich laut Studie zum Großteil auf den asiatisch-pazifischen Raum – der in diesem Jahr ein Tourismuswachstum von 10 Prozent verzeichnete. Die Region profitiert vor allem vom schnellen Wirtschaftswachstum ihrer Länder und den damit einhergehenden Einkommenszuwächsen der größer werdenden Mittelschicht – die ihr verfügbares Einkommen gern für Freizeitaktivitäten inklusive Reisen ausgibt. In den nächsten 12 Jahren werden bis zu 2,4 Milliarden internationale Reisen erwartet – China soll sich bis zum Jahr 2030 zum größten Markt für einreisende Touristen entwickeln. Neben den gestiegenen Einkommen, sind gelockerte Visabestimmungen sowie große Sportereignisse wie die Olympischen Winterspiele 2022 für diesen Boom verantwortlich.

Der Tourismus ist eine der tragenden Säulen der chinesischen Wirtschaft. China steht nun, nach Angaben der Welttourismusorganisation, an vierter Stelle der Liste der am meisten besuchten Länder der Welt. Frankreich, die Vereinigten Staaten und Spanien nehmen die ersten drei Plätze ein.

 

 

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Tourismus China
news-12 Wed, 14 Nov 2018 12:14:59 +0100 Anja Barlen-Herbig „Wir schlagen ein weiteres Kapitel der erfolgreichen deutsch-mexikanischen Wirtschaftsbeziehungen auf“ https://vonb.de/blog/artikel/wir-schlagen-ein-weiteres-kapitel-der-erfolgreichen-deutsch-mexikanischen-wirtschaftsbeziehungen-au.html Die Allgaier-Group ist weiter auf Expansionskurs – das Unternehmen aus Uhingen in Baden-Württemberg erweitert seine Aktivitäten in Mexiko um einen zweiten Produktionsstandort. Nach neun Monaten Bauzeit und 15 Millionen USD Investition eröffnete Prof. Dr. Dieter Hundt, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgaier-Group, im Oktober im Bundesstaat Aguascalientes ein neues Montagewerk zur Fertigung von Karosseriekomponenten für den deutschen Automobilhersteller Daimler. 100 neue Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen. „Mit diesem Werk in Aguascalientes schlagen wir ein weiteres Kapitel der erfolgreichen deutsch-mexikanischen Wirtschaftsbeziehungen auf“, hob Hundt in seiner Eröffnungsrede hervor. „Als Allgaier die Aktivitäten in Mexiko startete – die Entscheidung wurde im Übrigen im Gespräch mit dem Vorstand von VW (Dr. Garcia Sanz) ... im Rahmen eines Fußballspiels geboren ... – war das Investment durchaus mit einem finanziellen Risiko verbunden. Weil Mexiko von der Weltwirtschaftskrise 2008 und 2009 besonders betroffen war. Heute ist Allgaier de Puebla, das am schnellsten wachsende Unternehmen innerhalb der Allgaier-Group!“

Allgaier investiert seit 2008 in den Wachstumsmarkt Mexiko – 2011 wurde das Werk von Mexiko City nach Puebla verlegt. Allgaier de Puebla ist in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem erfolgreichen Pressteile- und Montagewerk mit einer Produktions- und Lagerfläche von über 12.000 m2 erweitert worden.

Die Allgaier-Group ist ein mittelständisches Unternehmen. Mehr als 2000 Mitarbeiter erwirtschafteten im letzten Jahr, dem erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte, über 440 Millionen Euro Umsatz. Ganz wesentlich war dies auch auf das Wachstum von Allgaier de Puebla zurückzuführen. Mit insgesamt 12 Gesellschaften und zahlreichen Vertretungen weltweit, die in den Bereichen Automobilzulieferer und Maschinen- und Apparatebau tätig sind, ist die Allgaier-Group sowohl in den traditionellen Industrieländern als auch in den international aufstrebenden Wachstumsmärkten präsent.

Neben der Fertigung von Strukturteilen für die Automobil- und Zulieferindustrie zählt auch die Montage von komplexen Schweißbaugruppen zu den Kompetenzen des Standortes in Puebla. Angesiedelt in der Nähe wichtiger OEMs hat sich Allgaier de Puebla im mexikanischen Markt als ein zuverlässiger und wettbewerbsfähiger Partner etabliert. Das Unternehmen fertigt Karosserieteile und komplexe Baugruppen für die VW-Modelle Jetta, Beetle, Golf und Golf Variant sowie für den neuen Q5 von Audi. Nach einem Jahresumsatz 2009 in Höhe von 15 Millionen USD – werden in diesem Jahr bis zu 60 Millionen USD erwartet. Mit dem neuen Werk in Aguascalientes und den neuen Aufträgen wird in den nächsten zwei Jahren ein Umsatz von 100 Millionen USD angestrebt.

„Der Erfolg von Allgaier de Puebla spiegelt die Kontinuität und Entwicklung der deutsch-mexikanische Wirtschaftsbeziehungen wider“, so Prof. Hundt in seiner Ansprache. Bereits Alexander von Humboldts Bericht über seine Mexiko-Reise von 1803/04 habe die Faszination Deutschlands für Mexiko geweckt. Sie sei seither ungebrochen. Umgekehrt erfreue sich Deutschland traditionell hohen Ansehens in Mexiko. „Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Mexiko entwickeln sich sehr dynamisch und sind von hohen und weiterwachsenden deutschen Investitionen in Mexiko geprägt. Der Handelsaustausch erreichte 2017 ein Volumen von rund 23 Mrd. USD.“

Die Automobilindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Mexiko. Über 875.000 Menschen sind in dem Sektor beschäftigt. Obwohl die Branche nur gut drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet, fließen rund 20 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen in die Autoindustrie. Derzeit ist Mexiko der siebtgrößte Automobilstandort der Welt, bis 2020 will das Land in die Top Five aufrücken. Am Wachstum der mexikanischen Produktion haben auch deutsche Unternehmen ihren Anteil. VW ist in der Millionenstadt Puebla seit Jahrzehnten vertreten, seit 2013 werden auch in Silao Volkswagen montiert. In Puebla baut VW jährlich bis zu 420.000 Fahrzeuge verschiedener Modelle.  Audi fertigt seit Herbst 2016 in Mexiko den Audi Q5 für den Weltmarkt. BMW will im kommenden Jahr ein Werk in Betrieb nehmen, in dem das 3er-Modell für den nordamerikanischen Markt gefertigt werden soll. Und in Aguascalientes ist es die Daimler AG – die A- und B-Klasse für Nordamerika soll dort produziert werden.

Autor: Anja Barlen-Herbig

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Mittelstand
news-11 Mon, 12 Nov 2018 15:56:33 +0100 ALBA-Delegation begleitet Außenminister Maas nach Peking https://vonb.de/blog/artikel/alba-delegation-begleitet-aussenminister-maas-nach-peking.html ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi und Vizepräsident Henning Harnisch reisen auf Einladung des Auswärtigen Amts nach China: Sie begleiten Bundesaußenminister Heiko Maas auf seiner Reise nach Peking und bilden dort den sportlich-kulturellen Rahmen des Delegationsbesuches. In China ist der Basketball mit 400 Millionen aktiven Spielern Sportart Nummer eins. ALBA BERLIN verbindet seit 2011 mit seinem China-Programm deutsche und chinesische Basketballer auf verschiedenen Ebenen miteinander. Ob Schüler, Studenten, Profis oder Unternehmer – der Sport ist die Brücke zwischen den Ländern, Kulturen und Sprachen. Durch interkulturelle Turniere, Camps, Fortbildungen und Austausche konnte ALBA BERLIN in den letzten Jahren mehr als 10.000 junge Chinesen und Deutsche miteinander in Kontakt bringen.  ALBAs Profimannschaft besuchte seit 2011 bereits drei Mal das Reich der Mitte, um sich mit Teams der chinesischen Profiliga CBA zu messen.

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news-10 Fri, 09 Nov 2018 09:23:51 +0100 Anja Barlen-Herbig Kreativität schlägt Krawall | Neue Studie zur Werbewirkung https://vonb.de/blog/artikel/kreativitaet-schlaegt-krawall-neue-studie-zur-werbewirkung/ Erfolgreiche Werbung braucht ein strategisches Fundament. Und: emotionaler Krawall schadet der Marke. Das sind zwei von mehreren Kernergebnissen der Studie „Die wahren Werbetreiber: Kreativität schlägt Krawall“, in der die besten 200 deutschsprachigen Kampagnen inklusive aller Effie-Preisträger und -Finalisten der vergangenen zehn Jahre untersucht wurden. Die Studie wurde von der Unternehmensberatung McKinsey, dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und BBDO realisiert. Mehr als 30 ehemalige Effie-Juroren bewerteten für die Studie alle Kampagnen mit Blick auf Relevanz, Konsistenz und Glaubwürdigkeit, Originalität, Motivation und Purpose 
sowie Aktivierung, Umsetzung und Popularität. Diese Ergebnisse der Kampagnen-wirkungen wurden mit den Daten des YouGov Brandindexes verglichen, für den in Deutschland täglich rund 2.000 Verbraucher zur Wahrnehmung von 1.200 Marken  befragt werden.
Wesentliche Ergebnisse der Studie sind:
    •    Erfolgreiche Werbung braucht ein starkes strategisches Fundament. Alle erfolgreichen Kampagnen haben ein klares und glaubwürdiges Nutzenversprechen, Konsistenz mit früheren Kampagnen und eine Tonalität, die zur Marke passt. Von den vier hervorstechendsten Eigenschaften erfolgreicher Kampagnen fallen drei in den Bereich Strategie.
    •    Emotionaler Krawall schadet der Marke. Kampagnen, die auf sehr plakative Motive setzen, beeinflussen die Einstellungen und das Verhalten der Verbraucher kaum. Wenn der Bezug zum Produkt fehlt, kann übertrieben gefühlsduselige oder hyperaktive Werbung das Markenimage sogar negativ beeinflussen: Krawall schreckt ab.
    •    Kreativität macht sich bezahlt. Die wirksamsten Kampagnen zeichnen sich durch den wohldosierten Einsatz von Humor und durch unterhaltsame, spannende oder berührende Geschichten aus. Die erfolgreichsten Kampagnen nutzen diese Elemente bis zu 31% häufiger als weniger erfolgreiche Kampagnen. Der optimale Mix der kreativen Elemente hängt dabei stark von der Markenpositionierung, dem Kommunikationsziel und dem jeweiligen Wettbewerbsumfeld ab.
   •    Werbewirkung braucht Zeit. Kampagnen benötigen Zeit, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der stärkste Einfluss einer Kampagne auf Kaufabwägung und Kaufabsicht zeigt sich erst nach vier Monaten nach dem Ende der Aktivierung.

Mit einem GWA Effie werden nur nachweislich erfolgreiche und effektive Kommunikationsmaßnahmen ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Effie-Preisträger und -Finalisten über alle Branchen und Kennzahlen hinweg eine überdurchschnittliche Wirkung erzielen, von der Werbeerinnerung bis zur Weiterempfehlung. Diese Kampagnen wirken bis zu fünfmal so stark wie andere Kampagnen, die zur gleichen Zeit gelaufen sind.
Die Untersuchungen wurden mit Unterstützung der Marktforschungsagentur YouGov und der ISM International School of Management realisiert.Der GWA Effie wird seit 1981 vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA für Effektivität in der Marketingkommunikation vergeben.

Quelle und weitere Informationen www.gwa.de – Pressemappe inkl. Studie: http://bit.ly/2AIkGGl

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news-7 Mon, 15 Oct 2018 14:38:08 +0200 Deutscher Wirtschaftsbuchpreis für "Die Chinesen - Psychogramm einer Weltmacht" https://vonb.de/blog/artikel/deutscher-wirtschaftsbuchpreis-fuer-die-chinesen-psychogramm-einer-weltmacht.html Für ihr Buch "Die Chinesen - Psychogramm einer Weltmacht", erschienen im Econ-Verlag, haben Stefan Baron und Guangyan Yin-Baron den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres. Der Preis wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer feierlichen Gala überreicht. Die Autoren beschreiben faktenreich das Denken und Fühlen des bevölkerungsreichsten Landes der Welt von kollektiven Vorstellungen über Familie, Hierarchie und Moral bis zu den ökonomischen und geopolitischen Ambitionen Chinas. Sie schildern das Selbstverständnis des Landes von Konfuzius über Mao bis heute und gewichten die "chinesische Herausforderung" und die Folgen für den Westen. Die Jury lobte die klare Sprache und den hohen Gebrauchswert des Buches.

Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, entschied sich für das Buch, weil es fundiert und lehrreich über Chinas Wirtschaft, Politik, Geschichte, Gesellschaft, Kultur und Philosophie aufklärt. "Ein Buch zur richtigen Zeit, das gefehlt hat, ein Crash-Kurs der globalen Situation", urteilte die Jury, "ein Buch, das jeder Wirtschaftslenker lesen sollte, vor allem vor dem Hintergrund des heraufziehenden Handelskriegs zwischen den USA und China und der zunehmenden Verflechtung der deutschen und der chinesischen Wirtschaft".

Der Deutsche Wirtschaftsbuchpreis wird verliehen vom Handelsblatt, der Frankfurter Buchmesse und der Investmentbank Goldman Sachs, die das Preisgeld stiftet.

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news-5 Fri, 12 Oct 2018 15:43:40 +0200 Anja Barlen-Herbig Buchtipp und 3 SAT-Interview: Asia 2030 – Dr. Karl Pilny https://vonb.de/blog/artikel/buchtipp-und-3-sat-interview-asia-2030-dr-karl-pilny.html Buchtipp: Die neue Weltmacht Asien – Asia 2030 Die Weltwirtschaft steht vor einer Zeitenwende: Asien ist dabei, endgültig die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb zu übernehmen. Der Kontinent, auf dem über die Hälfte aller Menschen lebt, setzt sich als Technologiechampion an die Spitze - flankiert von den neuen Seidenstraßen, einem der ehrgeizigsten Infrastrukturprogramme in der Geschichte der Menschheit. Der Asienexperte Karl Pilny führt uns in das Innere dieses neuen Wirtschaftswunders und erläutert, wer die neuen Mächte in Asien sind. Welche Allianzen und Rivalitäten gibt es? Welche Konflikte kommen auf uns zu? Wo entstehen neue Märkte, was sind die langfristigen Megatrends in Sachen Handel und Konsum, Demografie und Urbanisierung? Erschienen und erhältlich ist das Buch beim Campus Verlag. 3 SAT-Interview zum Buch ASIA 2030 & more auf der Frankfurter Buchmesse – http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76430

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news-4 Fri, 12 Oct 2018 15:21:04 +0200 Anja Barlen-Herbig Buchautor und Asienexperte Dr. Karl Pilny im Interview https://vonb.de/blog/artikel/buchautor-und-asienexperte-dr-karl-pilny-im-interview.html Vor wenigen Tagen hat er sein neues Buch vorgestellt: Asia 2030. Pilnys Fazit ist anschaulich und belegt: Es entsteht eine multipolare Welt, in der schon bald vier der fünf mächtigsten und reichsten Länder asiatische Länder sein werden. Er gilt als einer der profundesten deutschen Asienkenner: Dr. Karl Pilny ist seit mehr als 30 Jahren in Asien aktiv. Der Wirtschaftsanwalt und Finanzexperte hat mehrere Bücher veröffentlicht, in denen die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Asien-Pazifik-Region im Fokus steht. In einem Interview erklärt er vor ein paar Monaten, welche Chancen er für deutsche Mittelständler in China sieht. Wir finden seine Aussagen sind topaktuell! Herr Dr. Pilny, Sie sind ausgewiesener Asienexperte – seit 1980 sind Sie auf dem Kontinent unterwegs. Viele geschäftliche Reisen haben Sie auch nach China geführt. Wie ist Ihre Einschätzung zu den aktuellen Reformbestrebungen des Landes?

Dr. Pilny: Die Entwicklung ist absolut positiv. Ich überblicke einen relativ großen Zeithorizont und was sich in den letzten 30 Jahren in China getan hat, ist enorm. Sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch der Anstieg des Lebensstandards. Als ich in den 1980er Jahren durch die Straßen von Shanghai spazierte, wurden die Straßen bestimmt vom einheitlichen Blau der Mao-Jacken. Nur ganz vereinzelt sah man mal einen lilafarbenen Pullover in der Menge. Farbunterschiede in der Kleidung galten damals als Statussymbol. Nur die Reichen konnten sich bunte Kleidung leisten. Heute ist ganz China bunt. Der Wohlstand der Chinesen hat sich rapide entwickelt. Wie eigentlich alles in China. Als ich Silvester 1994/95 von meinem Büro in Shanghai auf Pudong blickte sah ich eine Sumpflandschaft. Heute ist Pudong eine gigantische Wirtschaftsmetropole mit Flughäfen und weltberühmten Wolkenkratzern. Wenn man bedenkt, wann in Deutschland mit dem Bau des Berliner Flughafens begonnen wurde, sieht man wie beachtlich die Leistung der Chinesen ist. Die chinesische Führung erhält dafür meines Erachtens viel zu wenig Credits. Sie verfolgt eine langfristige Kontinuität und Stabilität und hält damit das Land zusammen. Dafür sollten wir dankbar sein. Diese Leistung wird in Europa oft unterschätzt.

Viele deutsche Unternehmen blicken vor allem auf die niedrigeren Wachstumsraten. Wie sehen Sie die Chancen für deutsche Unternehmen, auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden – vor allem für deutsche Mittelständler?

Dr. Pilny: China will wieder an die Weltspitze und das wird es ohne Zweifel auch schaffen. Man muss Ereignisse immer ins Große und Ganze einordnen. Immobilienblase, niedrige Wachstumsraten ... ich sehe das als Wellengekräusel, denn die Gesamtentwicklung ist enorm positiv. Ich kann nur jedem Unternehmer raten, die Chance der Stunde zu nutzen. Die Deutschen sind die prädestinierten Kooperationspartner für China und die Produktionskosten in China sind trotz steigender Löhne immer noch ein Vorteil. Ich sehe drei Märkte für gemeinsame Produkte: den chinesischen Markt, den gesamten asiatischen Markt und Re-Importe nach Europa. Viele deutsche Unternehmen blicken nach wie vor - wenn überhaupt - auf China nur im Export-Modus. Ich sehe die Chance eher darin, ein neues Innovationsbewusstsein zu schaffen und gemeinsam den chinesischen, den asiatischen und den deutschen Markt aufzurollen. Der Schutz von deutschem Know-how ist ein vieldiskutiertes Thema.

Wie bewerten Sie die aktuelle Diskussion um Übernahmen und „Einkaufstouren“ chinesischer Investoren in Deutschland?

Dr. Pilny: Ich kann die Diskussionen verstehen – natürlich muss eine Regierung ihre Kronjuwelen sichern, das machen andere Länder auch. Deutschland ist da sehr liberal. Aber es ist nicht zielführend , immer nur den anderen einen Vorwurf zu machen. Viele KMUs sind blauäugig und gehen fahrlässig mit ihren Juwelen um. Ich kann nur jedem Unternehmer raten seine Patenrechte in Deutschland zu behalten und in China zusätzlich registrieren zu lassen. Oft wird das Geld gespart. Ja, es wird mitunter  Technologie abgekupfert – doch dies ist kein rein chinesisches Phänomen, es gibt einige Länder, die das betrifft zum Beispiel auch Indien. Es gibt einen Trend, der sich beobachten lässt: Je mehr Geld ein Land mit Innovationen verdient, umso mehr ist es auf deren Schutz bedacht. In China zeichnet sich dieser Trend bereits ab. Man unterschätzt die kreative Dynamik, die das Land besitzt. Inzwischen kommen Innovationen auch schon aus China – und China ist in der Lage sich Technologien zu holen und etwas Kreatives daraus zu machen.

Deutsche Mittelständler sollte also die Gunst der Stunde nutzen...

Dr. Pilny: Absolut. Es hat sich gerade ein historisches Zeitfenster geöffnet, in dem unsere Technologien gefragt sind. Wir müssen jetzt die Gunst der Stunde nutzen, um gemeinsam Bestehendes zu entwickeln, Neues zu schaffen und gemeinsam Neues weiterzuentwickeln. Es gibt eine Studie, die besagt, dass bei drei Viertel der Hidden Champions in den kommenden fünf bis sieben Jahren die Patente auslaufen...dann wird sich das Fenster voraussichtlich wieder schließen.

Welche konkreten Branchen können Sie deutschen Unternehmern empfehlen?

Dr. Pilny: Es sind verschiedene Branchen, bei denen es sich lohnt, zu investieren – unter anderem Umwelttechnologie, Robotik, Maschinen- und Anlagenbau. Eine gute Orientierung bietet der 13. Fünf-Jahresplan der chinesischen Regierung. Da kann man erkennen, wo es lang geht. Die chinesische Regierung betreibt eine pragmatische Wirtschaftspolitik. Die langfristig gesetzten Ziele werden umgesetzt. Die definierten Branchen werden vorangetrieben. Weil China von einem rastlosen Aufholprozess angetrieben wird, jede Chance nutzt und immer schnell reagiert, um voranzukommen, erscheint uns manches in China sehr kurzfristig gedacht. Doch davor warne ich: China denkt kulturell langfristig und wird die gesteckten Ziele erreichen. Im Fünf-Jahresplan sind die Leitthemen der nächsten Jahre fixiert.

Worauf muss ein deutscher Mittelständler achten, wenn er sein Unternehmen auf den chinesischen Markt ausweiten möchte? Können Sie zwei, drei Tipps geben?

Dr. Pilny: Ich kann nur jedem Unternehmer raten, sich intensiv mit China auseinanderzusetzen. Wir reden nicht über einen einheitlichen Markt, sondern über unglaublich vielfältige Märkte, auf denen 800 Millionen Käufer warten. Man muss sich intensiv mit dem Land auseinandersetzen – dies sollte in jedem Unternehmen Chefsache sein. Das A und O ist ein verlässlicher chinesischer Partner, mit dem man gemeinsam etwas aufbauen kann. Er muss über ein Netzwerk verfügen und die Märkte kennen. Eine Ansiedlung gelingt nicht von heute auf morgen, aber wenn man einen guten Partner an der Seite hat, um einiges schneller.

Vielen Dank für das Gespräch.

Abdruck honorarfrei – die Verwendung der Fotos ist frei für journalistische Zwecke zur Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Inhalt der Pressemitteilung bei Nennung der Quelle. Bitte schicken Sie uns ein Belegexemplar. Das Interview führte Anja Barlen-Herbig.

 
 

 

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news-3 Fri, 12 Oct 2018 14:39:37 +0200 Anja Barlen-Herbig Sino German Hi-Tech Park – Hintergründe und Angebotsportfolio www.sghtp.de https://vonb.de/blog/artikel/sino-german-hi-tech-park-hintergruende-und-angebotsportfolio-wwwsghtpde.html Brücke zwischen Deutschland und China – mit dem Sino German Hi-Tech Park (SGHTP) entsteht in der Mitte Europas ein einzigartiges Innovations- und Wissenschaftszentrum. Wissenschaftler und Unternehmer aus China und Deutschland kommen im Hi-Tech Park Heidelberg zusammen, um gemeinsam zu forschen, zukunftsfähige Produkte zu entwickeln und erfolgreiche Joint-Ventures auf den Weg zu bringen.  Die neue Website des SGHTP ging in dieser Woche online – www.sghtp.de

Deutsch-chinesischer Technologiepark

Als erster deutsch-chinesischer Technologiepark in den Bereichen Life Science, E-Mobility, Smart Factory, Smart City, Umwelttechnologie und Ausbildung wird der Hi-Tech Park internationale Unternehmen, Universitäten sowie Forschungs- und Entwicklungszentren umfassen. Durch seine Positionierung in der Metropolregion Rhein-Neckar ist er eingebunden in ein Cluster aus internationaler Spitzenforschung und weltweit erfolgreicher Wirtschaftskonzerne. Im Mittelpunkt stehen die innovative Entwicklung und Förderung unternehmerischer Aktivitäten im Rahmen der Zukunftsstrategien „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“. Deutschland und China haben 2014 eine Innovationspartnerschaft vereinbart – Ziel ist, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und in Kooperation zukunftsweisende Technologien voranzutreiben. Deutsche Wissenschaftsinstitute erhalten im SGHTP die Möglichkeit kompetente, finanzstarke Forschungspartner zu finden und gemeinsam mit ihnen die Absatzmärkte in Asien zu erschließen. Chinesische Industriezonen und Hightech-Unternehmen können direkt in Deutschland geeignete Kooperationspartner finden.

TechTower - Kooperationsplattform

Betreiber und Investor des Technologieparks ist die Sino German Hi-Tech Park GmbH & Co. KG, eine deutsch-chinesische Investment- und Entwicklungsgesellschaft mit Sitz in Heidelberg. Sie ist Schnittstelle zwischen Deutschland und China und bietet in Heidelberg zwei Plattformen für bilaterale Kooperationen an: Das „GERMAN OFFSHORE CENTER“ für bis zu 20 chinesische Wirtschaftszonen und Hightech-Unternehmen sowie den „CHINA GATEWAY CENTER “ für deutsche Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen. Beide Plattformen befinden sich in der Konzernzentrale, dem „TechTower“, einem 18-stöckigen Gebäude mit mehr als 10.000 Quadratmeter Bürofläche in Heidelberg. Ab 2019 wird auf den Konversionsflächen der „Patton Barracks“ mit der zweiten Stufe des Technologieparks begonnen: Auf dem Gelände des Heidelberger Innovation Parks (HIP) wird ein Innovationscampus für etablierte Unternehmen mit Laboren, modernen Büroflächen und Produktionsgebäuden von insgesamt rund 60.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen.

Inkubator für Startups

Des Weiteren wird in den nächsten Jahren eine gewerbliche Fläche von 40.000 Quadratmetern als Inkubator für Startups entwickelt – basierend auf dem ganzheitlichen Konzept „Co-Working & Co-Living“. In China ist langfristig der Aufbau mehrerer Sino-German Hi-Tech Parks als Brückenkopf zum Technologiepark in Deutschland geplant. Deutsche Unternehmer und Institutionen haben die Option, sich dort anzusiedeln und den chinesischen Markt zu erschließen.

 

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news-2 Fri, 12 Oct 2018 14:14:43 +0200 Anja Barlen-Herbig „Gemeinsam zukunftsfähige Produkte entwickeln“ https://vonb.de/blog/artikel/gemeinsam-zukunftsfaehige-produkte-entwickeln.html In Heidelberg entsteht der erste deutsch-chinesische Technologiepark: der Sino German Hi-Tech Park (SGHTP). Smart Factory, IT, Artifizielle Intelligenz und Life Sciences stehen im Fokus. Der SGHTP wird internationale Unternehmen, Universitäten sowie Forschungs- und Entwicklungszentren umfassen. Initiator und Geschäftsführer der Sino German Hi-Tech Park GmbH & Co. KG ist der deutsch-chinesische Unternehmer Prof. Dr. Sompo Chou. Er ist in Deutschland aufgewachsen und studierte in Bonn Volkswirtschaft. In Peking und an der Universität Bayreuth lehrte er als Professor und schrieb mehrere Bücher – unter anderem über strategisches Management über kulturelle Grenzen hinweg. Im Interview erklärt Prof. Dr. Chou, welche Chancen Kooperationen zwischen Deutschland und China bieten und warum er sich gerade für Heidelberg als Standort entschieden hat. Herr Prof. Dr. Chou, mit dem Sino German Hi-Tech Park entsteht in Heidelberg ein einzigartiges Innovations- und Wissenschaftszentrum. Was ist Ihre Motivation für ein so ehrgeiziges Projekt?

Der Sino German Hi-Tech Park soll eine Brücke zwischen Kulturen sein – Wissenschaftler und Unternehmer aus China und Deutschland sollen im Hi Tech Park zusammenkommen, gemeinsam forschen und zukunftsfähige Produkte entwickeln. Jede Seite hat wertvolles Know-how, wenn man die Stärken beider Länder zusammenbringt, können alle Beteiligten gewinnen. Wir planen, namhafte Wissenschaftszentren beider Länder mit hochtechnologiebasierten Unternehmen zu einem einzigartigen deutsch-chinesischen Gründer-, Entwicklungs- und Innovationzentrum zu vereinigen. Beide Kulturen sollen sich im Hi-Tech Park zuhause fühlen und aus der Stärke heraus, gemeinsame Kooperationen und Joint Ventures anstoßen.

„China goes global“ ist erklärte Zielrichtung für die chinesische Wirtschaft. Auf der Suche nach Märkten strömen zunehmend mehr chinesische Unternehmer ins Ausland. Der SGHTP ist der erste Hightech-Park chinesischer Investoren im Ausland. Welche Chancen sehen Sie?

Ich sehe Chancen für Deutschland wie für China. Im Mittelpunkt stehen innovative Entwicklung und Förderung unternehmerischer Aktivitäten im Rahmen der vereinbarten Innovationspartnerschaft zwischen Deutschland und China. Ziel ist, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und in Kooperation zukunftsweisende Technologien voranzutreiben. Mit dem Sino German Hi-Tech Park möchte ich ein Vorzeigemodell schaffen, für gelungene Integration und erfolgreiche Kooperationen zwischen Deutschland und China. Wir fördern konkret die Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungen deutsch-chinesischer Unternehmen oder Projekte. Der Fokus liegt auf allen technologiegetriebenen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere aber auf den Schwerpunkten Industrie 4.0, Elektromobilität und Life Sciences.

In der Konzernzentrale im TechTower, dem 18-stöckigen Bürogebäude auf dem Heidelberger Königstuhl, gibt es ein „German Offshore Center“ und ein „China Gateway Center“. Was genau hat man sich darunter vorzustellen?

Das sind zwei unserer Plattformen für bilaterale Kooperationen: Im „German Offshore Center“ werden sich bis zu 20 chinesische Wirtschaftszonen und zahlreiche Hightech-Unternehmen ansiedeln. Wir stellen die Büroflächen und Personal zur Verfügung, vermitteln Experten, begleiten den gesamten Prozess des Markteinstiegs, finden Kooperationspartner und unterstützen bei der Gründung von Joint-Ventures. Mit den stärksten Wirtschaftszonen Chinas wie der aus Guangzhou, Tianjing, Shengyang usw. sowie Chinas führenden Technologie-Entwicklungskonglomerat  Zhongguancun Development Group sind bereits verschiedene Partner aktiv im TechTower.

Mit dem „China Gateway Center“ richten wir uns an deutsche Unternehmen und wissenschaftliche Institute, die chinesische Partner suchen und Interesse am chinesischen Markt haben. Sie können ebenfalls Büroflächen anmieten und unsere kompletten Service-Pakete nutzen. In China ist darüber hinaus langfristig der Aufbau mehrerer Sino German Hi-Tech Parks als Brückenkopf zum Technologiepark in Deutschland geplant. Deutsche Unternehmer und Institutionen haben die Option, sich dort anzusiedeln und den chinesischen Markt zu erschließen.

Herzstück des Sino-German Hi Tech Park sind die Konversionsflächen auf dem Gelände der Patton Barracks. Was ist dort in Planung?

2019 werden wir auf den Konversionsflächen der „Patton Barracks“ mit der zweiten Stufe des Technologieparks beginnen: Auf dem Gelände des Heidelberger Innovation Parks (HIP) wird ein Innovationscampus für etablierte Unternehmen mit Laboren, modernen Büroflächen und Produktionsgebäuden von insgesamt rund 60.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Internationale Köpfe sollen hier an Lösungen und Produkten für die Zukunft arbeiten. Hier soll ein kreatives wissenschaftlich-wirtschaftliches Ecosystem mit entsprechender Infrastruktur und Serviceangeboten entstehen, das Raum für neue Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen bietet. In einigen Bereichen der Digitalisierung ist China inzwischen Vorreiter. Deutschland wiederum liegt vorn bei Industrie 4.0 – da werden sich spannende Kooperationen ergeben.

Haben Sie bei Ihren Aktivitäten auch junge Start-ups im Fokus?

Start-ups brauchen einen eigenen Kosmos, um sich entfalten und kreativ sein zu können. Wir werden daher für Start-ups ab 2022 auf 40.000 Quadratmetern einen Inkubator entwickeln – basierend auf dem ganzheitlichen Konzept „Co-Working & Co-Living“.

Stichwort: Cross-Culture. Sie sehen sich als Vermittler zwischen den Kulturen. Wie wollen Sie die doch recht großen kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Chinesen zueinander bringen?

Wir verfügen im Cross Culture Management über viel Erfahrung und hervorragende Kontakte. Ich habe dazu in China bereits zwei wissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Wir schaffen sowohl im TechTower wie auch später in den Patton Barrack Raum für Begegnungen und den deutsch-chinesischen Austausch. Das urban gestaltete Konzept sieht verschiedene Räumlichkeiten und Einrichtungen sowie Cross-Culture Treffpunkte vor. Wir veranstalten interessante Foren und Events, bei denen die Kulturen zusammenkommen, organisieren Unternehmerreisen nach China, empfangen viele Unternehmerdelegationen in Deutschland und bilden so eine einzigartige Begegnungsstätte für Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen.

Mit der innovativen Idee des Sino German Hi-Tech Parks hätten Sie sich überall in Deutschland ansiedeln können. Warum fiel Ihre Wahl gerade auf Heidelberg?

Auf der deutschen Landkarte sticht eine 170 Kilometer lange Hochtechnologieregion zwischen Frankfurt und Karlsruhe hervor. Große und führende Industrien, exzellente Universitäten und Deutschlands größter Flughafen sind vereint mit einer hervorragenden Landschaft und viel Lebensqualität. Heidelberg liegt nicht nur im Zentrum dieser Region, sondern gilt aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Tradition und den 57 Nobelpreisträgern als die Stadt der Wissenschaft. Die Möglichkeit, hier in zentraler Lage unsere Projekte zu starten, ist ein Glücksfall.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Anja Barlen-Herbig

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news-6 Mon, 08 Oct 2018 16:11:00 +0200 Anja Barlen-Herbig Buchtipp: Chinas Bosse - Reporter, Autor, China-Experte Wolfgang Hirn https://vonb.de/blog/artikel/buchtipp-chinas-bosse-reporter-autor-china-experte-wolfgang-hirn.html Wer steckt hinter den Unternehmensgiganten aus China? Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wie ticken Chinas Bosse? Wer steckt hinter den immer mächtigeren und aggressiven Unternehmensgiganten? Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in Europa Fußballvereine oder Immobilien kaufen? Was passiert, nachdem sie bei deutschen Unternehmen, Banken, Flughäfen eingestiegen sind? Der renommierte Chinaexperte Wolfgang Hirn hat beste Verbindungen und recherchiert regelmäßig vor Ort. Er liefert einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells und porträtiert die Macher und ihre Strategien. Wolfgang Hirn gibt Chinas "unbekannten Giganten" in seinem Buch ein Gesicht. Mit zahlreichen Unternehmensbeispielen, unter anderem von: - Haier, HNA, Huawei und andere - Chinas große Privatkonzerne - die Internetgiganten Alibaba und Tencent - Angriff auf Facebook, Google und andere.

"In CHINAS BOSSE beschreibe ich Chinas Unternehmen, unsere unbekannten Konkurrenten. Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wer ist zum Beispiel Li Shufu, dessen Unternehmen Geely sich gerade an Daimler beteiligt hat. Wir kennen weder Namen von Managern noch von Unternehmen. In dem Buch gebe ich Chinas unbekannten Giganten ein Gesicht, indem ich die Macher und ihre Strategien beschreibe." Wolfgang Hirn

Campus Verlag, 284 Seiten, 26 Euro. Auch als E-Book erhältlich.

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news-1 Tue, 07 Aug 2018 13:28:03 +0200 Anja Barlen-Herbig Moodmarketing – Was nützt das schönste Model, wenn es nach Achselschweiß riecht? https://vonb.de/blog/artikel/moodmarketing-was-nuetzt-das-schoenste-model-wenn-es-nach-achselschweiss-riecht.html Sechs Prozent Umsatzsteigerung versprechen Duftmarketing-Anbieter ihren Kunden - in der Praxis ist aber Vorsicht beim Einduften der Konsumenten angebracht. Zu viel wirkt abschreckend. Zu viel Brotgeruch wirkt beispielsweise sättigend und starke synthetische Duftstoffe wirken abstoßend. Duftmarketing kommt zum Einsatz, um die jeweilige Zielgruppe durch einen angenehmen Erstgeruch zum Verweilen zu bewegen. Denn: Wer länger bleibt, kauft auch mehr. Welches Aroma es sein darf, hängt von der Zielgruppe ab. Jens Barwinske ist Spezialist für Mood Marketing. Er hat sich auf Mood Management spezialisiert und ist Experte für Duftmarketing. In der Praxis wird eine Duft-Komposition aus 200 bis 300 Düften kreiert. Die Wünsche seiner Kunden sind dabei teils kurios – sie reichen von „Schweinsbraten” bis hin zu „es soll duften wie Licht”. Duftmarketingexperte Jens Barwinske im Interview Bunt, laut, schrill: Werbung und Marketing sind in der Regel ein Fall für Augen und Ohren. Sie setzen Düfte als Marketingmittel ein. Welchen Vorteil hat Duft gegenüber anderen Mitteln, um Aufmerksamkeit zu erzeugen?

    Duft rundet den jeweiligen Auftritt ab. Weiterhin ist die Optik dominierend, aber was nützt das schönste Model, wenn es nach Achselschweiß riechen würde? Also unterstützen wir mit Duft Atmosphären, so dass man Unternehmen oder den POS auch gut riechen kann. Duft erzeugt dabei direkt Bilder und wirkt emotional. Aber keine Angst. Das hypnotische, willenlose Einkaufen funktioniert nicht so, wie oft befürchtet. Allerdings fühlen wir uns in einer gut duftenden Atmosphäre wohler und so kommt es zu einer besseren Beurteilung von Unternehmen oder Waren. Man könnte sagen, die olfaktorische Stilberatung  ist jetzt nicht nur für Menschen, sondern auch für Unternehmen legitim. Dabei helfen wir.

Viele Menschen verbinden einen Duft mit Erinnerungen aus ihrer Kindheit oder einer anderen Lebensphase. Wie nutzen Sie diesen Effekt?

    Dieser Effekt ist zwar da, wird aber am meisten therapeutisch genutzt. Natürlich können Weihnachtsgewürze uns zurück zu  vergangenen Festtagen führen. Dann laufen Erinnerungen wie ein innerer Film ab. Oft aber sind die nötigen Duftstoffe sehr spezifisch und wenn sie nicht gerade etwas mit Nahrung zu tun haben, wie zum Beispiel das alte Klassenzimmer mit Holzbank, Kreidetafel und dem Geruch von Tinte aus dem Schulfüller – dann sind sie Kompositionen eines Parfumeurs und somit Sonderkompositionen. Wir überschreiben gelernte Düfte auch oft mit neuen Erfahrungen. Daher versucht das Marketing heute eher neue Verknüpfungen über Bild, Sound und Duft zu bilden, als Erinnerungsgerüche nachzustellen. Sie selbst kennen noch den berühmten Penatenduft aus der Kindheit, aber eine jetzt zwanzigjährige Mutter kombiniert schon andere Düfte zum Thema Baby Frau Barlen-Herbig ;-)))

Gibt es einen Duft, der bei allen Menschen gut ankommt?

    Das kommt natürlich auf das Thema an. Generell haben aber Citrusdüfte eine sehr hohe Akzeptanz. Inzwischen auch nicht mehr alle, denn viele wurden schon in Weichspülern und Reinigungsmitteln missbraucht. Aber ein Blutorangenduft kommt beispielsweise bei vielen gut an. Man spricht hier von ca. 90 Prozent. Einen generell positiven Duft wie in dem Roman „Das Parfum“  (Armor und Psyche) gibt es so aber nicht. Das kommt immer auf das Thema  und das Zusammenspiel mit den anderen Sinnen an. Selbst die Versuche Pheromone in die Parfums einzubauen, hat nur  umstrittenen Erfolg.  

 Und auf welchen Duft reagieren viele ablehnend?

    Ablehnend sind wir natürlich gegenüber Übelgerüchen wie z.B. Rauch, Fäkalien, Benzin  und Abfall . Auch werden viele Billigduftkompositionen immer häufiger abgelehnt. Die gute Nachricht ist, dass wir inzwischen sehr viele Gerüche mit natürlichen Mitteln beseitigen können. Da kommen die Enkel dann die Oma im Seniorenheim wieder öfter besuchen, weil es nicht mehr nach Pippi riecht. Hier gilt für die Beduftung die gleiche Regel wie im Alltag: Bevor man sich parfümiert, sollte man sich waschen. Daher werden inzwischen häufig  Luftreinigungen  installiert, diese gehen einer guten Beduftung oft voraus. Der Wunsch nach angenehmer Luftatmosphäre macht eine sehr gute Entwicklung und erzeugt auch schon Wohlbefinden.

Sie haben einmal die Idee der „duftenden Website“ entwickelt – werden Gerüche irgendwann einmal auch durch Fernseher, Telefon und Computer verbreitet werden?

    Solche Meldungen gibt es immer wieder. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sollte man ja wohl auch nie „nie“ sagen… aber im Gegensatz zu Optik und Akustik haben wir es hier mit einer komplexen chemischen Struktur zu tun. Daher wird eine rein elektronische Übermittlung nicht möglich sein. Auch das Identifizieren von Düften erfolgt im Riechorgan über eine unzählig große Anzahl von elektrischen Impulsen. Diese ist mit den jetzigen Mitteln nicht reproduzierbar. Alles, was bisher entwickelt wurde braucht Trägermaterialien für die Düfte und Impulse, um sie freizusetzen. Auch unsere duftende Homepage funktioniert sehr charmant auf  einem ähnlichen Prinzip.

Herr Barwinske, vielen Dank für das Gespräch!

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